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Interaktive City Lights

City Light - U-Bahn-Station Stephansplatz, Jänner 2007 Eine Einladung zur Probefahrt mit dem neuen VOLVO C30 versprach dieses City-Light-Plakat. Es gab zwei Plakatmotive, die gleichzeitig im Einsatz waren. An 100 ausgewählten Stellen wurde das interaktive "Probefahrt gefällig?" platziert. Dort konnten sich Interessenten mit ihrem Mobiltelefon direkt am Plakat anmelden. Dazu musste man die Infrarotschnittstelle des Handys aktivieren und zur blinkenden Heckleuchte (siehe Bildausschnitt) halten. Wessen Handy keine derartige Einrichtung hatte, der konnte seine Anmeldung als SMS verschicken. Kostenlos.
Für die innovative Kampagne war die Agentur DORLAND www.dorland.at  verantwortlich. Bilder 1 + 2
Unter der Adresse www.was-meinen-sie.at war eine Flash-Animation über den VOLVO C30 zu sehen.
Sofern man die richtige Programmversion installiert hatte. Andernfalls mussten die Besucher den Download eines Flash-Plugins auf ihrem Computer zulassen.
"Erinnerungs"-Printkampagne mit dem selben Motiv im April 2007.
Alle Bilder NETSCHOOL
 
City Light - U-Bahn-Station Schwedenplatz, März 2007
Die Walt Disney Pictures bewarben ihren Comic-Film "Triff die Robinsons" mit einem City Light gleicher Technik. Über die Infrarotstelle des Handys konnte man an einem Gewinnspiel teilnehmen. Ohne Infrarot gab es auch Chancen: Schicke SMS mit "Kino" für coole Downloads an 800 100 220 und gewinne 1 von 100 Kinogutscheinen! Bilder 3 + 4

Technisch besteht auch die Möglichkeit, dass das Plakat Passanten direkt "anspricht", in dem es Botschaften auf deren Mobiltelefone schickt. Wer sich im Funkbereich interaktiver Plakate befindet und die Bluetooth-Schnittstelle seines Handys aktiviert hat, könnte mit einer Werbebotschaft "versorgt" werden. Vermutlich wegen rechtlicher Bedenken (Einverständniserklärung des Konsumenten für die Kontaktaufnahme wäre notwendig) geschieht das derzeit - noch? - nicht. Dazu käme noch voraussehbarer Unmut der Handybesitzer, sollten sie während eines Spaziergangs in Minutenabständen mit Aufforderungen nach Kontaktaufnahmeerlaubnis angefunkt werden.

 

"Sinnliche" CITY LIGHTS von GEWISTA
 

  SCHMECKEN, HÖREN, RIECHEN, SPÜREN.
Vier Sinne, die von den Plakaten bzw. in diese integrierte Träger angesprochen werden.

Touch-Screen-City Light

erzeugen bei Berührung an einer bestimmte Stelle des Sujets Geräusche.

Duft-City Lights - RIECHEN
verströmen über Entlüftungsschlitze Düfte, die zum Plakatmotiv passen, z. B. nach Obstsorten, Blüten, Parfüms, ...    siehe auch DUFTMARKETING
Die Dosierung der Duftsubstanz ist sehr schwierig. Umgebungstemperatur, Interaktion

mit Umgebungsgerüchen (Fast-Food-Kioske, ...), Luftströmung und individuelle Wahrnehmungsschwelle müssen berücksichtigt werden.
Aus Brandschutzgründen müssen die Duftkonzentrate in Wasser gelöst bzw. emulgiert werden. Die Verdunstung erfolgt nach dem Luftbefeuchter-Prinzip durch einen Ventilator.
Erster Kunde: Saecco. Ort: City Lights in Buswartehallen. Duftnote: Kaffee

Berührungs - City-Lights - SPÜREN
Auf die Scheibe über dem Foto des Herrn im Bild oben wurde ein Haarteil geklebt. Die Probe eines Reifenprofils, eines Bodenbelags, einer Folie, ... bieten sich für diese Präsentationsform an.

Dispenser - City Lights - SCHMECKEN
Warenspender, in ein City Light integriert, - im Bild oben rechts sind es Kaugummi-Automaten - liefern den Passanten Geschmacksproben der beworbenen Produkte.

Multimedia - City Lights - HÖREN + SEHEN
mit integriertem Monitor + Settop-Box. Über ein Signal eines Mobiltelefons via Bluetooth-Schnittstelle wird ein Video gestartet. Bei der Signalübertragung wird die "Adresse" des Handys registriert. Mittels SMS wird dann die Erlaubnis zum Empfang von Werbebotschaften eingeholt.

Market Eyes
werden in City Light-Vitrinen montiert. Die Infrarotschnittstelle wird per Handy aktiviert. Möglichkeiten: SMS-Versand,
 um sich zum

Beispiel für eine Testfahrt mit einem beworbenen Auto anzumelden, Downloads von Ringtones oder Bestellung von Probeabos. ðsiehe Seitenanfang und NIVEA (Bild links)

NIVEA: HOL DIR DEN HAPPY TIME SONG GRATIS AUF DEIN HANDY!

  1. Bluetooth oder Infrarot aktivieren
  2. Mobiltelefon an die blinkende LED halten
  3. Bei Bluetooth zur Autorisierung 1111 eingeben

Alle Bilder dieser Seite: NETSCHOOL

 

CITY LIGHTS von EPAMEDIA: Husten, Drücken, Riechen ...
 

Das hustende City Light
Bewegungsmelder registriert vorübergehende Passanten und beginnt zu "Husten". Diese interaktive Sonderinstallation sollte auf die „Volkskrankheit“ Asthma aufmerksam machen.
EVN
Für die EVN-Kampagne "Wer mehr weiß, zahlt weniger" wurde ein Quiz am City Light installiert. Man konnte zwischen drei Auswahlantworten wählen. Wer
den richtigen Schalter betätigte, dem ging zur Belohnung ein Licht auf. Nur dann begann die Energiesparlampe am Kopf des City Lights aufzuflackern.
bob
Der Mobilfunkanbieter setzte seine Werbebotschaft im Wortsinn um. In einem mit Wasser gefüllten City-Light.

Das duftende City Light
Olfaktorische Freuden ließ EPAMEDIA aus einem CL verströmen. Ausgesuchte City Light Stellen wurden mit einem Zerstäuber ausgestattet, so dass die Passanten im Vorübergehen die neue Parfumkreation von DONNA KARAN riechen konnten.

siehe auch DUFTMARKETING

Bilder: EPAMEDIA 2, NETSCHOOL

 

Mobile Marketing

wurde möglich, als die Mobiltelefone auf den Markt kamen und erfolgversprechend, als die "Handy-Dichte" 100 % erreicht hatte.
Mobile Marketing macht die Außenwerbung interaktiv, ein Dialog zwischen dem Konsumenten und dem Sender der Werbebotschaft via Mobiltelefon wird möglich.
  • Außenwerbeträger geben eine Kontaktadresse (Telefonnummer) bekannt, über die man sich mittels SMS zum Inhalt der Werbung äußern oder an einer mit einem persönlichen Mehrwert verbundenen Aktivität teilnehmen kann (Meinungsumfrage, Gewinnspiele, Teilnahmeanmeldungen, ...)
  • Datenübermittlung über Bluetooth-Schnittstellen siehe weiter oben
  • Für MMS benötigt man ein Handy mit Fotofunktion. Damit kann man z. B. den Bildausschnitt eines Plakats zum Hintergrundbild machen, in dem man den gewünschten Bereich fotografiert und als MMS an die angegebene Adresse schickt.
  • Ein für Mobiltelefone entwickelter QR-Code, auch als Tag bezeichnet (enthält Kontaktdaten, Mail-Adressen, Web-Adressen,...), ist auf dem Plakat abgebildet. Beispiel unten:
     

     
    Der Handy-Besitzer muss zuerst die benötigte Software (gibt´s kostenlos; z. B. Neoreader, Mobiletag, Quickmark, ...) auf seinem Gerät installieren (lassen) ...
    ... dann die Software starten und den Tagging-Code fotografieren.
Danach wird die Botschaft des QR-Codes eingelesen und auf dem Display gezeigt. Das können vertiefende  Produktinformation, Web-Adressen, Videos, Gewinnspiele, ... sein. Eventuell wird der Nutzer zum vorbereiteten Online-Angebot weitergeleitet.
 Mit zunehmender Verbreitung der Smartphones nimmt der Einsatz von
QR-Codes rasant zu.
Der
QR-Code auf dem City-Light des Sportartikelhändlers Reebok (Kampagne: Aug. 11 - Bild links), fotografiert und abgeschickt, bringt als Antwort eine Liste mit Reebokhändlern. Verfügt das Smartphone über ein geografisches Ortungssystem (GPS), zeigt das Handy die Route zum nächstgelegenen Händler.  Bild: WEBSCHOOL
 
Botschaften im QR-Code verfassen? Geht online z. B. auf  http://goqr.me.de
Die Online-Marketing Agentur WebPerfect (www.webperfect.at) bietet mobile Websites an. Diese sind in der Entwicklung wesentlich günstiger als Smartphone-Apps und auf den meisten Handy-
Betriebssystemen lauffähig. Zu jeder mobilen Website gibt es einen QR-Code, den der Kunde z.B. in seiner Print-Werbung verwenden kann.
IQ mobile betreut als einer der erfolgreichsten Mobile Marketing-Player im Alpen- und Südosteuropa-Raum namhafte internationale Kunden wie L'Oréal, IKEA, T-Mobile, Orange, RBI, Nokia, BMW, Mercedes Pappas, Sky, STA Travel und Samsung. Mit über 500 umgesetzten
Kampagnen in 17 Ländern für 200 Kunden ist IQ mobile Vorreiter im Mobile Advertising. Darüber hinaus sicherte IQ mobile für seine Kunden als Erster den Zugang zu allen Netzbetreiberportalen und den wesentlichen Off-net Portalen sowie mobilen Applikationen (z.B. iApps, Android Apps, Symbian Apps, Windows Mobile Apps, BlackBerry Apps) und Ad-Networks im Alpen- und Südosteuroparaum. Mehr Infos unter www.iq-mobile.at

 

Einkaufen mit QR-Code in warenlosen Märkten

In Südkorea hat der Handelskonzern TESCO eine Verkaufsstelle ohne Waren eröffnet.
Von den einzelnen Artikeln gibt es lediglich Abbildungen auf einem hinterleuchteten Plakat Bild 1 und den zugehörigen QR-Code. Der wird eingelesen Bild 2 und das Produkt in einen virtuellen Einkaufswagen gelegt.
Die gekauften Waren werden dem Kunden zugestellt.
Bildausschnitte: WEBSCHOOL 

Bild 1

Bild 2

Quelle: youtube: http://www.youtube.com/watch?v=h7HnR02kJxY

Einkaufen mit QR-Code über Plakate

THALIA-Plakat mit QR-Code in Wien, Straßenbahnstation Matzleinsdorferplatz. Bild: WEBSCHOOL Die Buchhandelskette THALIA ließ im Dezember 2011 Plakate mit Abbildungen von 20 Bestsellern affichieren. Neben jedem Titel waren der Preis und ein QR-Code gedruckt.

Wird der QR-Code vom Smartphone gescannt, landet man im Online-Shop von THALIA und kann den gewünschten Titel bestellen.

Bild: WEBSCHOOL

 

NFC -  NEAR FIELD COMMUNICATION

Smartphones, die mit einem NFC-Chip ausgestattet sind, können Daten über eine Entfernung von wenigen Zentimetern kontaktlos an ein Lesegerät übertragen.
Die Funktion eignet sich als Identifikation bei elektronischen Zutrittskontrollen, zum Öffnen von Türschlössern, die mit einem NFC-Chip ausgestattet sind und zum Bezahlen ohne Kreditkarte und ohne Bargeld.
Das NFC-Handy kann von der Kontaktstelle Informationen auslesen oder - wie beim Bezahlen - Daten abgeben.
Nicht nur der Zahlungsempfänger, auch der Provider erhält dabei Angaben zur Person des
Zahlers, zur Art der gekauften Ware oder Dienstleistung, zum Ort und zum Zeitpunkt der Bezahlung.

 

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