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BANNERWERBUNG

Banner, der "Balken" im Auge bzw. auf dem Bildschirm des Internetbenutzers. Ein unterschiedlich großes Rechteck, das am Beginn der Internetwerbung stand und auch heute noch häufig verwendet wird. Der Inhalt des Banners ist eine Werbegrafik, für die auch entsprechende Gebühren eingehoben werden.
Mit mehr als 50 Prozent sind die bunten, oft animierten Werbeflächen noch immer das mit Abstand beliebteste Werbemittel im Web.

Klickt man auf den Banner, erscheint die Website des Werbenden. Dort können weitere Informationen abgerufen oder ein Produkt gekauft werden. Eine "Klickrate" von 0,5% gilt als Erfolg. D. h. von 200 Besuchern einer Seite klickt einer auf den Banner.

Viele Websites haben eigene Formatvorgaben, die bei der Produktion berücksichtigt werden müssen. Generell durchgesetzt haben sich im deutschsprachigen Raum Bannerformate in den Pixelgrößen 468x60, 234x60, 120x90, 120x60 und 88x31. Das zweite Beispiel aus dem englischsprachigen Raum (webopedia) misst dagegen 590x50.

Für Full-Banner (468x60 - Beispiel Opel) haben fast alle kommerziellen Websites Platz im Layout eingeplant:

Bigsize-Banner (728x90 - Beispiel OTTO) machen sich optisch wichtig. Wie Full-Banner sind sie am oberen Seitenrand platziert:

Der englischsprachigen Raum (Webopedia) tickt mit 590x50 anders:

Banner dürfen nicht zu viel Speicherplatz benötigen. 10 KB bis 20 KB ist in etwa die Größenempfehlung, was für einen animierten Banner schon relativ wenig ist. Wird diese Größe überschritten, hat das negative Auswirkungen auf die Ladezeit. Neue Techniken versprechen jedoch nicht nur bei diesem Problem Abhilfe, sondern auch mehr nützliche Variationen. Mit Hilfe von "Java" und "Flash" können inzwischen auch interaktive Banner mit Bild, Video und Ton produziert werden, die echte "Klickaktionen" zulassen. Beispielsweise könnte dann über einen bezahlten Banner eine Suchabfrage geführt werden, oder man könnte zum Beispiel den beworbenen Artikel per Mausklick kaufen, etc.

Statische Banner:
Sind Banner der ersten Generation. Es waren grafisch einfache Banner, welche die Aufmerksamkeit der User lediglich durch ein Bild auf sich zogen und daher als "statisch" bezeichnet wurden.
Auch ohne Animation können bei statischen Bannern durchaus hohen Klickraten erreicht werden. Wenn ein Banner nämlich zum Beispiel als Windows-Systemmeldung, oder durch das Integrieren von Scrollbars und ähnlichen Bedienungselementen "getarnt" wird, so täuscht er dadurch eine Funktion vor und fordert somit eine Klickaktion heraus.

 

Animierte Banner:
Hier gibt es Bewegung. Text kann durch den Banner laufen und von Bildern abgelöst werden. Der Banner zieht damit den Blick auf sich und bietet kreatives Potential für Werbeagenturen.
Das dahinter steckende Grafikformat wird als "GIF 89a" bezeichnet. Dabei kann eine Sequenz von hintereinander gesetzten Einzelbildern angezeigt werden, wodurch eine Animation entsteht. Die Interaktivität jedoch, wird auch bei dieser Bannerform nicht erweitert, ist doch die einzig mögliche Aktion immer noch auf das Anklicken des verlinkten Banners beschränkt. Häufigste Bannerart.

Bei animierten Banner ist die Versuchung durch besondere Kreativität die empfohlene Dateigröße zu überschreiten besonders groß. Also Vorsicht!

                          

        12 KB                                             3 KB            

Skyscraper Banner: Abbildung rechts
Der
WILLHABEN.AT-Skyscraper misst 120x600. Trotz seiner Größe benötigt er nur 11 KB Speicherplatz.
In ihren Eigenschaften und Möglichkeiten sind Skyscraper "herkömmlichen" Bannern sehr ähnlich.
Abgesehen von seiner Größe, bietet ein Skyscraper auch noch den Vorteil, dass er seitlich des Contents platziert werden kann. Er "begleitet" den User beim Lesen des Textes.
Auch bei dieser Bannerart könnten unterschiedliche Technologien (Animationen, Sound, Video, etc.) verwendet werden. Meist gibt es aber nur spärlich bis gar nicht animierte Varianten im Netz. Auch hier setzen die Ladezeiten das Limit.

Die amerikanische Biermarke BUDWEISER hatte eine besonders auffällige Online-Kampagne laufen: In einem Fullbanner am Kopf der Seite war eine Budweiserflasche zu sehen, aus der Bier eingeschenkt wurde, während in einem Skyscraper, rechts davon, Bierpegel und Schaum immer höher stiegen.

Mouse-Move-Banner
Ist sehr hartnäckig, klebt doch die Werbung am Mauszeiger und lässt sich nicht mehr abschütteln. Macht den Usern nicht viel Freude.

 

Content Ads sind wie Print-Inserate in den Informationsteil eingebaut.  
Die Abmessungen (300x250 Pixel) bieten reichlich Platz für kreative Gestaltung.
Animierte JAGUAR-Werbung auf Website einer Tageszeitung

Ausführliche Informationen zur Online-Werbung findet man auf der Seite des Vereins zur Förderung der Online Werbung www.iab-austria.at

 

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