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Rechenschaftsberichte PARTEIEN ÖSPÖ   ÖVP   GRÜNE   FPÖ   MARTIN   BZÖ   DINKHAUSER

Rechenschaftsberichte PARTEIEN DSPD  CDU  CSU  FDP  GRÜNE  LINKE   Parteifinanzierung in Deutschland   in der CH

Fördermittel für die Parteiakademien von    SPÖ   ÖVP   FPÖ  GRÜNE  BZÖ        Parteiprogramme    Parteitypen    Parteispenden

 

Ein PARTEILOSER ist in der Politik jemand, der an  Selbstachtung leidet und dem Laster der Unabhängigkeit frönt.       AMBROSE BIERCE

POLITISCHE  PARTEIEN

 

Ungefähr 800 Parteien gibt es in Österreich. Aus dieser großen Zahl lässt sich leicht schließen, dass die Partei-gründung sehr einfach ist - im Parteiengesetz von 1975 heißt es:
Politische Parteien haben Satzungen (Statuten) zu beschließen, die in einer periodischen Druckschrift zu veröffentlichen und beim Innenministerium zu hinterlegen sind.
Die Zahl der hinterlegten Parteisatzungen beträgt  ~880. Stand 1/2010 Quelle: Parlament-Website

Die Kundmachung der Parteistatuten erfolgt im Amtsblatt der Wiener Zeitung. Beispiele rechts

Herr Dinkhauser bekam nach einem eindrucksvollen Erfolg bei den Landtagswahlen in Tirol Lust auf mehr: Mitmischen in der Bundespolitik. Also wurde kurz nach der Gründung der Partei "Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Tirol" (April 2008) eine weitere ins Leben gerufen: "Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser" (Juli 2008).


 

 
Wiener Zeitung, Ausgabe vom 8. August 2008

 

Abbildungen von oben: "Die Weissen", BZÖ, FRITZ

 

Die Partei muss beabsichtigen, an der politischen Willensbildung in Österreich teilzunehmen, ihre Anliegen dürfen nicht gegen den Staat und seine Verfassung gerichtet sein oder nationalsozialistisches Gedankengut enthalten.

Wer diese Auflagen erfüllt und knapp 60.- Euro bezahlt ist "dabei". Die Satzungen werden vom Ministerium NICHT geprüft. Das geschieht erst, wenn sich Gerichte oder Behörden mit einer Partei befassen.

Löst sich eine Partei auf, muss sie dies nicht melden. Daher kann angenommen werden, dass sich unter den 700 einige Karteileichen befinden.

Die Aufgaben, die Finanzierung und Wahlwerbung politischer Parteien sind gesetzlich geregelt (Parteiengesetz). Nachzulesen auf der Homepage des Parlaments unter dem Link "Rechtsnormen".

 

Parteienfinanzierung

Rund 300 Mio. € fließen den Parteien auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene jährlich zu. Dabei handelt es sich um Steuergelder (der Löwenanteil, ~ 60 Mio. vom Bund, ~125 Mio. von den Ländern), Mitgliedsbeiträge (bei der SPÖ von 243.000 Parteimitgliedern*), Spenden, Beiträge von Mandataren (=Parteisteuer), dem ÖGB, Wirtschafts- und Arbeiterkammer und ev. Kreditaufnahmen.

Das Land Kärnten zahlt den Parteien pro Wahlberechtigten 30 €
(Landtagsbeschluss 6/09, zusätzlich gab es noch 3 Mio. € Wahlkampfkostenrückerstattung. Parteienförderung 2010 in Kärnten gesamt: 60,8 Mio. Angabe WiBla 29. 3. 10), Wien 27 €, Salzburg + Tirol waren seine Parteien 17 € pro Wähler wert. Zahlen für 2009

In Tirol dürfen sich die Parteien im Jahr 2010 auf knapp 8 Mio. € Landesförderung freuen. (Gerundet: ÖVP 3 Mio., Liste FRITZ 1,4 Mio., SPÖ 1,2 Mio., FPÖ 1 Mio., GRÜNE 0,9 Mio.)

Im Burgenland erhalten die im Landtag vertretenen Parteien pro Jahr insgesamt 1,76 Mio. € Landesförderung. Wird nach dem %-anteil der Stimmen aufgeteilt. Parteien die in allen Wahlkreisen kandidiert und mindestens drei Prozent der Stimmen erhalten haben, bekommen eine außerordentliche Förderung von 0,93 € / erhaltener Stimme.
Parteien mit mehr als 3 %, die nicht im Landtag vertreten sind, dürfen sich über weitere 21.800 € freuen.

 
*Im 10x bevölkerungsreicheren Deutschland zählte die CDU 499.646 Parteimitglieder [1990: 790.000], die SPD 498.616 [1990: 920.000], die CSU 153.000, die LINKE 73.658, die FDP 65.000 und die GRÜNEN 58.000. Quelle: Parteien, Nov. 2010 / LINKE: 1. Jän. 11; SPD: 29. 5. 11
1945 hatte die SPÖ 357.818 Mitglieder, 1946 waren es 500.181, 1947 sogar 570.768. Informationsplakat, Ö. Nationalbibliothek
 
Anspruch auf Parteienförderung gem. §2 PartG haben jene Parteien, die seit der letzten NR-Wahl im Nationalrat vertreten sind. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem jeweils letzten NR-Wahlergebnis.

Parteispenden:
Für Spenden, welche die Parteien in Form von beweglichen Sachen erhalten, müssen sie keine Steuern entrichten.
Spender können ihre Zuwendung allerdings nicht steuerlich geltend machen, sie gilt als Ausgabe der privaten Lebensführung.
Die Parteien als Empfänger der milden Gaben zahlen dafür Steuern: "Abgaben von Zuwendungen " Das  Einkommensteuergesetz sieht 15 % vor, die für "Zuwendungen von Berufs- und Wirtschaftsverbänden und anderen Interessenvertretungen (...) an politische Parteien sowie an Organisationen, die einer politischen Partei nahe stehen" von den Empfängern zu entrichten sind.
Spenden über 7.260,- Euro müssen von den Parteien dem Rechnungshofpräsidenten gemeldet werden. Der nimmt die Info zur Kenntnis und muss sie in den Mantel des Schweigens hüllen.
Während in Deutschland staatseigene Unternehmen keine Parteispenden leisten dürfen, ist es in Österreich erlaubt.
Politische Mandatare, die an ihre Partei Parteisteuern, Klubbeiträge und sonstige Abgaben leisten (müssen!), können diese Ausgaben zur Gänze steuerlich geltend machen (Werbungskosten, Betriebsausgabe).

Auf Bundesebene flossen an die Parteien folgende Summen:

 

Jahr Klubs
1/02304
Öffentlichkeitsarbeit
§ 2 Parteiengesetz
Wahlkampfkosten Rückerstattung Parteiakademien
1/10424
Gesamt
2000 12.071.755 14.659.470   8.275.249 35.006.474
2001 12.328.940 14.010.294   8.467.151 43.806.385
2002 12.519.100 14.383.192 11.455.739 8.535.262 46.893.293
2003 12.040.675 14.383.192   8.535.262 34.959.129
2004 12.145.531 14.383.192 10.424.722 8.535.262 45.488.707
2005 12.277.167 14.680.160   9.562.128 36.519.455
2006 12.558.231 15.028.765 12.381.146 8.300.000 48.268.142
2007 15.542.508 15.248.257   10.913.575 41.704.340
2008 15.861.000 16.142.149 13.300.893 11.267.759 56.571.801
2009 18.479.604 16.074.581 12.415.780 11.606.508 58.576.473
2010 18.589.835 16.164.960   11.574.815 46.329.610
2011* 19.234.000* 15.583.022*   11.158.000* 45.975.022*
2012* 24.334.000* 15.260.000*   11.037.000* 50.631.000*
*BVA

 Quelle: BVA  2011 + 12, BRA Vorjahre

 

In der Budgetperiode 2011 bis 2014 ist geplant die Parteienförderung um 11,2 Mio. € zu kürzen. Die Rückerstattung für die NR-Wahl 2013 soll um 500.000,- jene für die EU-Wahl 2014 um 600.000,- € geringer ausfallen.
Die jährlichen Anpassungen der Förderungen an den Verbraucherpreisindex entfallen. Die Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit und die politischen Akademien werden reduziert.

Das Parteiengesetz, BGBl. Nr. 404/1975, zuletzt geändert durch das Bundesverfassungsgesetz BGBl. I Nr. 2/2008, wird ab 1. 1. 2011 wie folgt geändert:
1. § 2 Abs. 3 lautet:
„(3) Die Zuwendungen gemäß Abs. 2 betragen 16 164 960 Euro. Dieser Betrag vermindert sich im Jahr 2011 um 3,6 vH, im Jahr 2012 um 5,6 vH, im Jahr 2013 um 6,5 vH und im Jahr 2014 um 7,2 vH. Ab dem Jahr 2015 vermindert oder erhöht sich der für das Jahr 2014 zur Verfügung stehende Betrag in jenem Maß, in dem sich der von der Bundesanstalt „Statistik Österreich“ verlautbarte Verbraucherpreisindex 2010 oder der an seine Stelle tretende Index des Vorjahres verändert.“

2. § 2a Abs. 2 lautet:
„(2) Die Summe der gemäß Abs. 1 gebührenden Förderungsmittel wird berechnet, indem die Zahl der bei der jeweiligen Nationalratswahl Wahlberechtigten mit einem Betrag von 2,21 Euro multipliziert wird. Ab dem Jahr 2015 vermindert oder erhöht sich dieser Betrag in jenem Maß, in dem sich der von der Bundesanstalt „Statistik Österreich“ verlautbarte Verbraucherpreisindex 2010 oder der an seine Stelle tretende Index des Vorjahres verändert.“

Der Index of Party Spending wird jährlich von Karl-Heinz Naßmacher (Uni Oldenburg) erstellt. Dafür werden die durchschnittlichen Ausgaben der Parteien pro Wahlberechtigten im Verhältnis zum BIP herangezogen.
Verglichen mit Deutschland belasten Österreichs Parteien ihre Bürger finanziell dreimal so stark, verglichen mit der Schweiz sogar sechsmal.
Ausgewählte Staaten in der folgenden Tabelle:

Datenquelle: Index of Party Spending  Tabelle: NETSCHOOL


 

Parteien, die mindestens fünf Abgeordnete stellen, erreichen "Klubstärke" und damit Anspruch auf Klubförderung.
 
Das "
Bundesgesetz, mit dem die Tätigkeit der Klubs der wahlwerbenden Parteien im Nationalrat und im Bundesrat erleichtert wird" (Klubfinanzierungsgesetz 1985 - KlubFG ; BGBl. Nr. 156/1985; letzte Novellierung am 28. 10. 2008) besteht aus sieben Paragrafen, vier befassen sich mit der Berechnung der Höhe der Klubförderung bzw. deren Auszahlungsmodalitäten.
Berechnungsbasis ist ein verwirrender Mix aus den Bruttojahresbezügen inkl. Sonderzahlungen einer unterschiedlichen Anzahl von Vertragsbediensteten (mal sind es zehn, mal sind es zwei oder einer) verschiedener Entlohnungsgruppen (a, b oder c) und Entlohnungsstufen (21, 20, 5 oder 2).
 
Jährlich erhalten Parteien mit einer Klubstärke von 5 - 10 Mandaten den Sockelbetrag von 1,07 Mio. € + 212.000 €.
Die Klubförderung im Nationalrat ist nach Zehnersprüngen gestaffelt. 11 bis 20 Mandate bringen zum Sockelbetrag eine Zusatzzahlung von 636.000 €. 21 bis 30 Mandate bringen zusätzlich 1,06 Mio. € zum Sockelbetrag.
 
Aufgrund des NR-Wahlergebnisses 2006 erhalten
die SPÖ 4,25 Millionen Euro, die ÖVP 4,25 Millionen, die FPÖ 2,43 Millionen die Grünen 2,43 Millionen und das BZÖ 1,4 Millionen Euro Klubförderung (Zirkabeträge).
 
Klubförderung 2008: SPÖ 4,47 Mio. €, die ÖVP 4,47 Mio. €, die FPÖ 2,56 Mio. € die Grünen 2,56 Mio. € und das BZÖ 1,5 Mio. €
 
Am Beginn der XXIV. Gesetzgebungsperiode (28. Oktober 2008) beschlossen die Parteien eine Erhöhung der Klubförderung um 15 % und eine Neuregelung des Verteilungsschlüssels. Die "Zehnersprünge" wurden abgeschafft. Der Sockelbetrag ab Klubstärke (5 Abgeordnete) bleibt unverändert. Für die Abgeordneten 6 bis 10 gibt es pro Person 103.000 €. Für jeden zusätzlichen weitere 42.000 €. Dazu kommen noch Fördermittel für Bundesrats- und EU-Abgeordnete.
 

Klubförderung 2009: SPÖ 4,96 Mio. €, die ÖVP 4,64 Mio. €, die FPÖ 3,14 Mio. € die Grünen 2,57 Mio. €, das BZÖ 2,55 Mio. €  (Zirkaangaben). Die Beträge sind noch mit 3,55 %  - die für 2009 kollektivvertraglich vereinbarte Erhöhung der Beamtengehälter - zu multiplizieren.

 

Ausschnitt aus einem Plakat der Wiener ÖVP, August 2008. Bild: NETSCHOOL
Plakatbild: NETSCHOOL

In einem Wahljahr werden die Parteikassen geplündert. In die Werbekampagne anlässlich der Nationalratswahlen 2002 investierte (laut offiziellen Angaben, die tatsächlichen Ausgaben dürften weit höher liegen) die SPÖ 7,5 Millionen Euro, die ÖVP 6 Millionen, die FPÖ 3,5 Millionen und die Grünen 2 Millionen.

 

Für die Rückerstattung der Wahlkampfkosten wurden aus Steuergeldern pro  Stimmberechtigten 1,94 Euro bereit gestellt (für die NR-Wahl 2002 insgesamt 11 Millionen Euro). Dieser Betrag wurde nach der Wahl - gemäß ihrem Stimmenanteil - an die Parteien ausgezahlt. Daher entfielen auf die einzelnen Parteien (in Millionen Euro): ÖVP 4,9  SPÖ 4,3  FPÖ 1,2  Grüne 1,1

Nach Angaben in den RECHENSCHAFTSBERICHTEN (weiter unten) gaben die Parteien für die Werbekampagne anlässlich der Nationalratswahlen 2006 rund 40 Millionen Euro aus.
 

Für die Rückerstattung der
Wahlkampfkosten wurden aus Steuergeldern pro  Stimmberechtigten 2,026 Euro bereit gestellt (für die NR-Wahl 2006 insgesamt 12,4 Millionen Euro). Dieser Betrag wurde nach der Wahl - gemäß ihrem Stimmenanteil - an die Parteien ausgezahlt. Daher entfielen auf die einzelnen Parteien (in Millionen Euro): ÖVP 4,434  SPÖ 4,564  FPÖ 1,425  Grüne 1,426  BZÖ 0,530
Parteien, die den Einzug in den NR nicht geschafft haben, erhalten Werbekostenersatz. Das macht für die KPÖ 141.000 Euro, für die Liste Hans Peter Martin 396.000 Euro.

Bei den Nationalratswahlen 2008 scheiterten das LIF und die Liste fritz an der 4 %-Hürde. Als Werbekostenersatz (Mittel für Öffentlichkeitsarbeit nach ParteiG. § 2 Abs.2. lit a + b) bekamen die beiden 309.878 € bzw. 261.221 .
Die ins Parlament gewählten Parteien erhielten
(in Mio. €): ÖVP 3,679  SPÖ 4,144  FPÖ 2,483  Grüne 1,477  BZÖ 1,515 (für die NR-Wahl 2008 insgesamt 13,3 Mio. €).

Die Rückerstattung der Wahlkampfkosten für die EU-Wahlen 2009 betrug (in Mio. €) für die ÖVP 3,92  SPÖ 3,15  Liste Hans Peter Martin 2,36  FPÖ 1,73  Grüne 1,26  (für die EU-Wahl 2009 insgesamt 12,4 Mio. €).

Die "Bilanzen" der Parteien müssen im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlicht werden (s. Rechenschaftsberichte). Bei Parteispenden über 7.260.- Euro müssen die Geldgeber dem Rechnungshof gemeldet werden.

In DEUTSCHLAND hat der Gesetzgeber die staatliche Parteienfinanzierung mit 133 Mio. € pro Jahr nach oben begrenzt.
2008 kassierten die Parteien Mio. €:
CDU 43,6, SPD 43,5, CSU 11,3, Grüne 10,2, FDP 10,1, Linke 9,5.
2009 gab es in Mio. € (geschätzt):
CDU 41,8, SPD 39,5, CSU 10,8, Grüne 10,9, FDP 12,2, Linke 10,4.
Für die ersten vier Millionen Wählerstimmen erhält eine Partei 0,85 € / Stimme, jeder weitere Wähler bringt 0,70 €. An diese Geldquelle kommen nur Parteien mit einem Stimmenanteil von 0,5 % (bei Bundestagswahlen) bzw. 1,0 % (bei Landtagswahlen).
Private Geldspenden an die Parteien werden vom Staat um 38 % aufgestockt.

In der SCHWEIZ investierten die Parteien in den Wahlkampf 2003 16 Mio. Franken (10,5 Mio. Euro) für Inserate und Plakate. Quelle Wemf . Für die Wahlen 2007 wendeten die Parteien gesamt 65 Mio. Franken (44 Mio. Euro) für ihre Kampagnen auf. Quelle Wemf, Media Focus

 

Am 1. April 2005 wurde das BÜNDNIS ZUKUNFT ÖSTERREICH gegründet. 17 der 18 FPÖ Abgeordneten zum NR schlossen sich dem Bündnis an. Im Bundesrat wechselten zwei der fünf FPÖ Mandatare zur neuen Gruppierung.
Die eigentliche Gründung des
BZÖ fand in einem Konvent Ende April 2005 statt.
Die Wahl 2006 brachte der
FPÖ 21 Mandate, das BZÖ errang 7.
2008 bekam die FPÖ 34 Mandate, das BZÖ 21.
Im Dezember 2009 wechselten 4 BZÖ-ler unter der Bezeichnung FPK zur FPÖ.

Die Klubstärke der Parteien 2011:
SPÖ 57 NR-Abgeordnete + 22 BR-Abgeordnete + 4 EU-Abgeordnete = 83 Klubmitglieder
ÖVP 51 NR-Abgeordnete + 27 BR-Abgeordnete + 6 EU-Abgeordnete = 84 Klubmitglieder
FPÖ 34 (37) NR-Abgeordnete + 9 BR-Abgeordnete + 2 EU-Abgeordnete = 48 Klubmitglieder
GRÜNE 20 NR-Abgeordnete + 3 BR-Abgeordnete + 2 EU-Abgeordnete = 25 Klubmitglieder
BZÖ 21 (18) NR-Abgeordnete + 2 BR-Abgeordnete + 1 EU-Abgeordnete = 24 (21) Klubmitglieder

 

Parteienförderung (in Mio. €, gerundet)

2002

4,1 5,0 4,0 1,  
2003 + 2004 6,0 5,2 1,6 1,5  
2005 6,1 5,3 1,6 1,5  
2006 6,3 5,5 1,6 1,6  
2007 5,1 5,2 1,8 1,8 0,8
2008 5,4 5,6 1,9 1,9 0,8
2009 4,2 4,8 2,9 1,8 1,9
2010* 4,9 5,0 3,7 2,7 2,4
2011* 5,0 5,1 3,7 2,7 2,4

 

Das BMF beauftragt Wirtschaftsprüfer, die widmungsgemäße Verwendung der Förderungsmittel zu kontrollieren. Die Prüfungsergebnisse werden vom BMF in der Wiener Zeitung veröffentlicht:
 
Nach Abschluss der Prüfung der widmungsgemäßen Verwendung der an Partei XY überwiesenen Förderungsmittel haben die mit der Prüfung betrauten Wirtschaftsprüfer nachstehende Bestätigungsvermerke erteilt:
... bestätigen wir auf Grund der vorgelegten Aufzeichnungen und Unterlagen, dass die für das Jahr 20xx für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und der Wahlwerbung
(nur in Wahljahren!) der Partei XY zur Verfügung gestellten Förderungsmittel des Bundes in Höhe von EUR ..... bestimmungsgemäß verwendet wurden.

Es gibt da nebulose Begriffe wie die "Förderung der Parteiakademien". Dass damit Parteiwerbung finanziert werden kann, ist sicher nicht im Sinn des Erfinders.   Ex-FPÖ-Abgeordneter Peter Rosenstingl im Interview in Die Presse 22. Aug. 2010


 Die Förderung für die politischen Akademien ist im Publizistikförderungsgesetz geregelt. Parteien, die mit mindestens fünf Abgeordneten im Nationalrat vertreten sind erhalten

  1. einen Sockelbetrag: Jahresbruttobezug - inkl. Sonderzahlungen - von fünf Universitätsprofessoren und sieben Vertragsbediensteten der Gehaltsgruppe B.  2006 waren das € 601.766,20, 2010 € 661.570.
  2. pro Abgeordneten einen Zusatzbetrag im Ausmaß des Jahresbruttobezugs - inkl. Sonderzahlungen - eines  Vertragsbediensteten der Gehaltsgruppe C. 2006 waren das € 25.177,60, 2010 € 27.708,80.
  3. auf Verlangen (!) zusätzlich 40 % des Gesamtbetrags von a+b für internationale politische Bildungsarbeit.

Wird ein Mitarbeiter eine politischen Akademie im Rahmen seiner Tätigkeit wegen Verhetzung, Verleumdung, Herabwürdigung religiöser Lehren oder Aufforderung zu mit Strafen bedrohten Handlungen verurteilt, werden 10 % der jährlichen Förderung einbehalten.
Bei einer weiteren Verurteilung werden 30 % der Förderung gestrichen.
55 % der Mittel für die "Förderungen für internationale Bildungsarbeit" müssen auch wirklich dafür verwendet werden (!).

 

Die Parteiakademien erhalten (in Mio. €, gerundet)

2003 + 2004

3,2 2,9 1,3 1,3

2005

3,5 3,2 1,4 1,4

2006

3,6 3,3 0 0 1,4

2007

3,2 3,3 1,6 1,1 1,6

2008

3,35 3,42 1,67 1,15 1,67

2009

2,8 3,0 2,2 1,7 1,6

2010*

2,9 3,1 2,2   1,6 1,7
*Schätzung          

 

BGBl 369/1984 §1. (1) 5. ... und der Jahresabschluss im "Amtsblatt der Wiener Zeitung" zu veröffentlichen ist.
§4. (1) Der Bund darf förderungswürdige Rechtsträger nur dann fördern, wenn sich diese anlässlich der Feststellung ihrer Förderungswürdigkeit (§3 Abs.1) verpflichten, bis spätestens 31. März jeden Jahres dem Rechnungshof einen Bericht über die Verwendung der im vergangenen Jahr auf Grund dieses Bundesgesetzes erhaltenen Förderungsmittel vorzulegen.

Jahresabschluss über die Verwendung der Förderungsmittel für die Parteiakademien - veröffentlicht in der WZ:  Bildungseinrichtungen der FPÖ + SPÖ + ÖVP + GRÜNE + BZÖ

 

FREIHEITLICHE AKADEMIE
1060, Theobaldgasse 19/4
Jahresabschluss über die im Jahr 2005 / 2006 / 2007 erhaltenen Förderungsmittel
(Gewinn- und Verlustrechnung 2005 / 2006 / 2007/ 2008 / 2009)

 

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

Allgemeiner Verwaltungsaufw.     21.288 3.481 Förderungsmittel

 

       
Personalaufwand 249.209 495.243 126.526     Förderung + Zusatzbetr.

1.438.108

0,00 0,00    
Sachaufwand 366.667 327.573 87.111     Sonstige Einnahmen          
Aufwand Schulungen           Zinsen 44.707 30.335 6.872 7.078 532
Personalaufwand 109.000 109.657 53.979 600   Sonstige Erlöse 10.528 106.174 4.540   10
Sachaufwand 321.888 82.681 5.365   23.661 Jahresverlust ------ 1.296.223 188.000 51.107 46.467
Aufw. f. Wissensch. + Forschg.         Auflösg. v. Rückstng.  ------ ------ 190.273 ------ ------
Personalaufwand 106.772 141.892 74.267       1.493.344 1.432.732 389.686 58.186 47.010
Sachaufwand 95.000 111.381 117                
Aufw. f. internat. Polit. Bildung                    
Personalaufwand 75.174 97.440 33.605                
Sachaufwand 109.067 66.863 8.711 36.297 19.867            
Jahresgewinn 60.609 ------ -----                
  1.493.344 1.432.732 389.686 58.186 47.010            

 

Nachfolger der Freiheitlichen Akademie ist das Freiheitliche Bildungsinstitut
1080, Friedrich Schmidt Platz 4
Abschluss über die im Jahr 2007/ 2008 / 2009 erhaltenen Förderungsmittel
(Gewinn- und Verlustrechnung 2007/ 2008 / 2009 / 2010)

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufwand         Förderungsmittel

 

     
Personalaufwand 185.178 295.165 235.909 209.458 Förderung + Zusatzbetr.

1.619.902

1.671.721 2.221.542 2.245.136
Sachaufwand 151.573 235.354 186.793 164.781 Sonstige Einnahmen        
Aufwand Schulungen         Zinsen 16.211 58.952 21.053 6.167
Personalaufwand 99.414 103.241 160.032 235.714 Diverses 1.119 1.354 313 ---
Sachaufwand 91.288 338.342 1.234.573 1.412.916 Jahresverlust 1.637.232 1.732.027  541.454 444.829
Aufwand f. Wissensch. + Forschg.         1.637.232 1.732.027  2.784.363 2.696.133
Personalaufwand 79.764 131.850 147.277 163.721          
Sachaufwand 105.060 176.062 557.622 242.432          
Aufwand f. internat. Polit. Bildung                
Personalaufwand 27.348 80.199 81.804 80.017          
Sachaufwand 12.909 84.509 180.352 184.091          
Jahresgewinn 884.694 287.300 --- ---          
  1.637.232,77  1.732.027 2.784.363 2.696.133          

 

Dr. Karl Renner - Institut
Jahresabschluss über die im Jahr 2007 / 2008 / 2009 / 2010 erhaltenen Förderungsmittel

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allgem. Verwaltungsauf.         Förderungsmittel        
Personalaufwand 247.204 297.202 274.548 174.091 Förderung + Zusatzb. 3.315.555 3.424.672 3.104.028 3.137.360
Sachaufwand 402.049 454.236 598.806 414.853 Sonstige Einnahmen        
Aufwand Bildungsarbeit         Zinsen, Skontoerträge 87.811 116.587 29.498 16.302
Personalaufwand 1.148.180 1.229.063 1.425.851 1.545.991 Sonstige Erlöse 331.354 309.707 313.964 277.326
Sachaufwand 1.256.962 1.210.103 1.134.080 1.185.048 Jahresverlust     22.416  
            3.734.722 3.850.967 3.469.907 3.430.988
Anschaffungen                  
Bibliothek inkl. Zeitschriften 14.331 17.363 18.305 15.954          
EDV-Geräte, Büromöbel, 34.513 44.331 18.315 25.214          
Dotierung d. Rücklagen                  
Erhaltung unbew. Vermög. 165.777 171.233 --- 69.834          
Rücklage f. Abfertigungen, 165.777 171.233 --- ---          
Teilabd. vorj. Fehlbeträge 151.879 --- --- ---          
Vorsorge f. Budgetabg. 148.043 256.199 --- ---          
  3.734.722 3.850.967 3.469.907 3.430.988

 

Politische Akademie der ÖVP  -  1120 Wien, Tivoligasse 73
Rechnungsabschluss über die im Jahr 2007 / 2008 / 2009 / 2010  erhaltenen Förderungsmittel

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufw.    

 

       

 

 
Personalaufwand 115.983 148.000 121.770 130.014 Fördermittel 3.243.400 3.350.079 2.873.814 2.904.606
Sachaufwand 686.744 764.821 690.272 421.419 Sonst. Einnahmen        
AfA auf Sachanlagen 102.418 115.455 107.080 109.054 Kostenersätze 73.232 120.378 123.711 110.189
Aufwand f. Bildungsarb.         Sonstige Erträge 242.780 229.723 95.351 199.199.
Personalaufwand 707.860 892.565 1.170.218 1.002.730   3.559.412 3.700.180 3.092.877 3.214.441
Sachaufwand 1.218.054 1.624.043 816.569 822.852          
Anschaffungen                  
Bibliothek + Zeitschriften                  
EDV-Geräte, Büromöbel,          
Vortrag auf nä. Jahr 728.352 154.648 186.966 724.370          
  3.559.412 3.700.180 3.092.877 3.214.441          

 

GRÜNE BILDUNGSWERKSTATT
Jahresrechnung über die 2007/ 2008 / 2009 / 2010  erhaltenen Bundesförderungsmittel

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufw.         Förderung

 

     
Personalaufwand 295.871 257.702 282.994 287.925 aus Bundesmitteln

1.619.902

1.671.721 1.684.376 1.702.044
Sachaufwand 174.480 196.635 196.339 198.709 Vorjahrsüberschuss 604.189 668.673 750.363 696.163
Eigenmittel 668.673 750.363 696.163 687.422 Sonstige Einnahmen        
Aufwand Bildungsarb.         Kostenbeiträge, Zinsen, 214.071 257.464 212.331 233.662
Personalaufwand 557.167 687.734 718.907 735.278   2.438.163  2.597.859 2.647.071 2.631.870
Sachaufwand 723.646 683.101 726.309 697.957          
Anschaffungen                  
Bibliothek, Büro, Appar. 18.323 22.323 26.357 24.578          
  2.438.163  2.597.859 2.647.071 2.631.870          

 

Zukunftsakademie Österreich - Politische Akademie des BZÖ
Jahresabschluss für das Jahr 2007/ 2008 / 2009 / 2010

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufw.         Förderung

 

     
Personalaufwand 104.374  100.277 102.287 133.181 aus Bundesmitteln

1.114.814

1.149.565 1.722.746 1.585.667
Sachaufwand 125.150 159.760 197.330 277.367 Sonstige Einnahmen        
Eigenmittel 331.882 331.882     Kostenbeiträge, Zinsen 32.241 47.847 13.732 15.460
Veränderung d. Eigenmittel   150.267 199.001   Auflösung Vereinsrücklage --- --- --- 239.131
Aufwand f.  Bildungsarb.           1.147.056 1.197.412 1.736.478 1.840.259
Personalaufwand 223.728 355.017 593.393 713.614          
Sachaufwand 276.761 406.768 583.445 686.951          
Anschaffungen                  
Bibliothek, Büro, Apparate, 85.159 25.322 61.020            
Abschreibungen auf Sach.       29.144          
  1.147.056 1.197.412 1.736.478 1.840.259          

 

Das PARTEIENGESETZ verpflichtet die politischen Parteien im Amtsblatt der WIENER ZEITUNG über ihre Finanzlage jährlich einen geprüften RECHENSCHAFTSBERICHT zu veröffentlichen.
Über die Herkunft der Spenden müssen die Parteien keine Auskunft geben (in Deutschland schon), falsche Rechenschaftsberichte werden nicht bestraft, fehlende ziehen eine Geldstrafe nach sich.
Das sind die Berichte der Parlamentsparteien für 2004 + 2005
+ 2006 + 2007+ 2008 + 2009, veröffentlicht Sep. bzw. Okt. des Folgejahres:

 

Rechenschaftsbericht der Sozialdemokratischen Partei Österreichs
gemäß § 4 Abs. 4 Parteiengesetz BGBL 404/1975 über die Einnahmen u. Ausgaben für 
2004 + 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 + 2010

 
EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Anteil der Bundespartei an den Mitgliedsbeiträgen 6.058.575 5.840.208 5.588.270 4.511.805 4.120.552 3.492.631 3.393.420
2. Zuwendungen des Bundes            ges. 8.021.667  
    a) gemäß § 2 Abs. 1 BGBL. 404/1975 (Parteiengesetz) 5.236.768 5.347.074 5.517.057 5.241.123 5.556.398 4.887.305 4.915.468
    b) gemäß § 2a BGBL. 404/1975 ( Parteiengesetz) 3.548.221 ---- 4.564.292 ---- 4.144.664 3.134.362 ---
    c) andere 48.025 124.212 103.923 90.632 38.568 26.614 49.900
3. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen 200.039 50.039 39 80.039 39 39 39
4. Erträge aus sonstigem Vermögen 9.427 32.604 4.243 4.824 80.610 80.610 17.283
5. Spenden an die Bundespartei (gem. § 4 Parteiengesetz) 3.642.434 267.305 2.251.318 52.799 1.904.501 1.047.972 999.781
6. Erträge aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 675.609 2.794.025 1.889.090 1.593.182 1.058.638 1.031.635 1.559.272
7. Sonstige Erträge (Anlagegüterverkauf, Skonti, ...) 131.895 24.516 119.395 17.690 545.534 273.778 68.870
8. Kredite         1.689.219 1.256.107 2.101.215
9. Interne Verrechnungsgegenposten und Kostenersätze 1.905.250 334.420 1.330.406 1.072.490 1.586.845 1.486.375 1.359.902
10. Besondere Beiträge der Mandatare + Funktionäre ---- ---- ---- 114.633 149.508 149.425 149.425
11. Saldo gem. § 4, Abs.5 + 6 Parteiengesetz ---- ---- ---- 1.202.487 --- 68.750 ---
21.456.247 14.814.407 23.657.332 13.981.709 20.875.083 16.909.827 14.611.579
             
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 5.744.165 5.820.035 5.991.312 5.518.657 5.915.635 5.943.997 5.782.512
2. Büroaufwand und Anschaffungen 2.004.377 1.626.870 1.709.023 1.565.628 1.801.503 1.278.896 1.343.869
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 8.117.481 4.435.733 14.457.712 3.956.582 10.003.961 8.041.531 4.297.654
4. Veranstaltungen 1.106.833 755.783 850.548 602.845 1.105.314 189.488 60.507
5. Fuhrpark 90.295 142.889 79.941 49.170 151.233 110.769 94.008
6. Mitgliedsbeiträge 62.041 64.845 64.981 70.650 65.888 61.329 63.619
7. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 73.393 77.503 110.726 51.157 27.244 32.400 71.309
8. Kreditkosten und -rückzahlungen 3.108.200 1.544.003 336.573 2.091.814 483.741 427.358 442.486
9. Internationale Arbeit 85.713 70.001 56.513 75.201 48.513 57.486 58.447
10. Sonstige Aufwendungen (Kontoberichtigungen, ...) 3.022 ---- ---- ---- --- --- ---
11. Unterstützung an nahestehende Organisationen         651.679 765.815 938.667
12. Nicht realisierte Kursverluste         103.207 752 123.496
13. Saldo gemäß § 4, Abs. 5 und 6 Parteiengesetz 1.060.722 276.740 ---- ---- 517.160 --- 1.335.000
  21.456.247 14.814.407 23.657.332 13.981.709 20.875.083 16.909.872 14.611.579
           
Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz              
Z. 1: Spenden von natürl. Personen (davon 5 > € 7.260,-) 256.458,46 207.005,48 40.420 --- --- --- ?
Z. 2: Spenden v. im FB Eingetragenen (dav. 6 > € 7.260,-) 12.000,00 12.300,00 82.000  --- --- --- ?
Z. 3: Spenden von Vereinen (davon 2 / 1 über € 7.260,-) 38.000,00 30.000,00  79.000  --- --- --- ---
Z. 4: Spenden Körperschaften, Berufsverbänden, Fonds, ... 1.692.606,38 18.000,00  2.049.898  --- --- --- ---
               
"Nach pflichtgemäßer Prüfung auf Grund der vorgelegten Unterlagen und der erteilten Aufklärungen und Nachweise bestätigen wir die Richtigkeit des ....

 

RECHENSCHAFTSBERICHT der Österreichischen Volkspartei
Bundespartei für das Jahr
2004 + 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 + 2010  gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz; BGBL. 404/1975

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Mitgliedsbeiträge 3.089.320 1.804.110 3.202.425 1.284.200 1.167.999 2.141.879 3.192.816
2. Zuwendungen gemäß § 2 Abs.1 + 2 Parteiengesetz 9.513.822 6.160.668 10.791.633 5.097.755 9.083.431 8.321.981 4.388.148
3. Erträge aus sonstigem Vermögen 52.589 89.303 93.227 43.574 35.794 4.096 25
4. Spenden 1.001.453 381.379 3.353.321 1.350.935 1.973.839 1.315.011 554.345
5. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Druckschriften 550.087 275.930 42.919 474.176 526.161 311.677 392.275
(6) Kredite 2.747.968 ---
6. Saldo gemäß § 4 Abs. 5 + 6 Parteiengesetz --- --- 5.492.921 27.375 593.928 --- ---
7. Lebende Subventionen 48.777 53.095 56.395 187.822 140.703 0 ---
8. Sonstige Einnahmen 82.840 166.808 572.205 357.937 428.221 27.469 66.533
  14.338.891 8.931.296 23.605.049 8.823.778 19.752.742 14.870.084 8.594.145
               
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

 

EUR

EUR

1. Personalaufwand 3.191.315 3.076.681 3.703.081 3.977.167 4.417.443 4.015.135 3.398.505
2. Büroaufwand und Anschaffungen 1.191.080 1.067.131 1.267.409 1.271.938 1.287.160 1.047.428 978.033
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 7.635.031 2.056.599 17.299.269 2.193.321 12.438.820 9.122.928 2.575.258
4. Veranstaltungen 1.420.599 587.730 979.792 1.057.494 1.205.882 300.458 675.323
5. Fuhrpark 31.167 97.265 101.075 53.648 32.751 53.249 50.745
6. Mitgliedsbeiträge 15.150 14.009 13.466 10.243 17.472 9.815 12.926
7. Rechts- und Beratungskosten 45.136 33.824 38.044 34.293 57.030 57.897 46.162
8. Kreditkosten 1.072 167 132 4.046 42.930 109.699 624.707
9. Saldo gemäß § 4 Abs. 5 + 6 Parteiengesetz 614.045 1.856.789 --- --- --- --- ---
10. Internationale Arbeit 29.311 18.196 29.832 58.884 50.846 29.787 95.890
11. Sonstige Aufwandsarten 164.980 122.898 172.945 162.740 202.404 123.684 136.592
  14.338.891 8.931.296 23.605.049 8.823.778 19.752.742 14.870.084 8.594.145
               
Anlage: Spendenliste gem. § 4; Abs. 7 Parteiengesetz
Z. 1: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 125.000 0 100.000 0 70.000 0 20.000
Z. 2: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 30.000 0 660.000 250.000 60.000 0 0
Z. 3: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0 0 0 0 0 0 0
Z. 4: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 673.100 671.700 1.680.000 1.067.100 1.660.950 1.270.700 547.000
 
Als die gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz bestellten Prüfer bestätigen wir die Richtigkeit des vorstehenden Rechenschaftsberichts .......
 
Wien, am 14. 9. 2005 / 14. 8. 2006 / 14. 9. 2007 / 23. 9. 2008 / 22. 9. 2009 / 21. 9. 2010 / 13. 9. 2011

 

RECHENSCHAFTSBERICHT DIE GRÜNE ALTERNATIVE
gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz; BGBL. 404/1975 über die Einnahmen + Ausgaben für 
2004 + 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 + 2010

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Zuwendungen lt. Parteiengesetz 1.519.898 1.548.512 1.592.607 1.788.145 3.364.463 1.882.840 1.892.881
2. Wahlkampfkostenrückerstattung 1.360.183 --- 1.426.710 --- --- 1.311.306 ---
2. Erträge aus sonst. Vermögen --- 18.091 --- --- ---   ---
3. Spenden 509 --- 10.083 10 1.519 7.607 ---
3. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Parteitätigkeit --- 186.704 --- --- --- --- ---
4. Weiterverrechnete Kosten 96.250 --- 330.210 374.563 453.918 348.867 314.298
Zinsen             39.188
5. Sonstige Einnahmen (Erträge Leistgn. an Fremde) 36.866 44.633 16.582 --- --- --- ---
6. Änderungen der Finanzfonds 284.782 156.812 895.103 815.901 1.243.218 201.610 ---
  3.298.488 1.954.754 4.271.295 2.978.619 5.063.118 3.752.230 2.246.368
               
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 558.932 668.245,33 767.003 709.813 850.929 947.000 880.124
2. Büroaufwand (incl. Miete) und Anschaffungen 214.010 281.853,25 271.198 481.069 430.828 410.664 236.929
3. Sachaufwand f. Öffentlichkeitsarbeit inkl. Presseerz. 899.595 526.751,99 2.637.985 334.401 2.992.180 1.251.320 204.500
4. Veranstaltungen 109.839 258.340,47 126.770 145.788 271.832 144.435 136.727
Sonstiger Sachaufwand f. Administraion             9.281
Mitgliedsbeiträge             19.910
5. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 7.800 12.100,00 7.200 7.800 10.292 8.370 12.559
6. Kreditkosten und Bankspesen abzügl. Zinserträge 14.104 --- 8.324 9.351 27.422 32.717 47.504
7. Internationale Arbeit 40.790 27.033,40 51.623 43.468 33.275 71.580 20.562
8. Sonstige Ausgaben  - Unterstützung. d. Teilorganisationen 210.093 114.357,49 382.559 279.597 232.463 359.815 299.538
9. Änderung der Finanzfonds 1.243.325 66.073,05 18.634 967.332 213.897 526.329 ---
10 Saldo gem. § 4 Abs 5 + 6 ParteienGes.             378.729
3.298.488 1.954.754,98 4.271.295 2.978.619 5.063.118 3.752.230 2.246.368

Als Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir der Jahresabrechnung 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 200
8 / 2009 / 2010 DER GRÜNEN - DER GRÜNEN ALTERNATIVE den folgenden Bestätigungsvermerk: ......

 

RECHENSCHAFTSBERICHT der Freiheitlichen Partei Österreichs
gem. § 4; Abs. 4-6 Parteieng.; BGBL. 404/1975 i. d. F. BGBL. I 71/2003 Einnahmen + Ausgaben der Bundespartei für das Jahr
 2004 / 2005 / 2006 / 2007/ 200
8 / 2009

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Zuwendungen nach dem Parteiengesetz 1.593.669 1.623.904 1.561.487 1.786.538 1.884.987 3.016.017 3.032.893
2. Wahlwerbungskostenbeitrag - EU / NRW / FPÖ-Klub
NRW 2008
671.411
 
----
 
1.425.250
 
1.120.000
 
720.000
2.483.626
1.678.658
1.680.000
960.000
3. Besondere Beträge der Mandatare und Funktionäre 1.586.633 25.055 12.076 267.738 186.211 812.234 871.985
4. Erträge aus sonstigem Vermögen 207 253 1.569 9.634 12.665 1.893 4.988
5. Spenden 235.681 321.159 23.759 4.671 4.416 321 455
6. Nettoerträge aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertr., .. 100 540 500 --- --- 3.347 11.627
7. Kredite ---- 2.521.867 5.068.040 419.396 900.000 --- ---
8.Sanierungsgewinn / Saldo gem. § 4 PartGes. ---- 1.144.109 --- 23.781 103.4457 --- 879..438
4.087.703 5.627.888 8.092.673 3.631.760 6.295.364 7.192.471 5.761.388
             
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 627.068 640.323 425.839 312.439 291.324 231.952 288.750
2. Büroaufwand und Anschaffungen 245.979 99.258 84.599 27.854 108.202 10.362 23.280
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 1.776.221 723.860 6.243.898 2.285.743 4.266.883 4.005.907 2.437.074
4. Veranstaltungen 121.397 236.971 132.466 175.846 71.094 178.891 87.207
5. Fuhrpark 32.786 24.762 6.976 862 994 1.502 1.876
6. Sonstiger Aufwand für Administration 3.669 45.045 21.135 15.855 38.993 32.808 ---
7. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 43.731 87.939 80.682 240.438 317.745 40.270 179.677
8. Kreditkosten und -rückzahlung 1.236.849 3.283.932 113.784 572.720 1.200.126 1.529.236 2.743.522
9. Saldo gem. § 4 Abs. 5 + 6 Parteiengesetz ---- 485.794 983.288 --- --- 1.161.539 ---
4.087.703 5.627.888 8.092.673 3.631.760 6.295.364 7.192471 5.761.388
             
Anlage zum Rechenschaftsbericht 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 2008 / 2009              
Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz              
Gesamtsumme der Spenden von Körperschaften öffentlichen Rechts, von auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhenden Berufs- und Wirtschaftsverbänden, von Anstalten, Stiftungen oder Fonds (welche Euro 7.260,- übersteigen) an die Bundespartei und ihre regionalen Gliederungen.

 

361.656,80  261.000,- 0,-- 0,-- 0,-- 0,--  
Wien, im September 2005 / 2006 / 2007 / 2008 / 2009 / 2010              

 

Rechenschaftsbericht der "Liste Dr. Martin. Für Demokratie, Kontrolle, Gerechtigkeit"
gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz; BGBL. 404/1975 für das Jahr 2005 / 2006 / 1.1 bis 30.9.2007 / 2009 / 1.1. - 20. 9. 2010

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Mitgliedsbeiträge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Zuwendungen des Bundes § 2 Abs. 1 PartG 0,00 0,00 391.125 2.332.617 0,00
3. Beiträge von Mandataren und Funktionären 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Erträge aus sonstigem Vermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Spenden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Druckschriften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Kredite 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9. Lebende Subventionen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10. Sonstige Ertrags+ Einnahmenarten 15.063,50 13.930,74 6.943 5.420 0,00
11. Saldovortrag (05  06  07 10) gem. § 4 Abs. 5 + 6 PG 1.054.054,70 730.740,80 237.014 --- 1.031.656
1.069.118,20 744.671,54 635.082,98 2.338.038  
         
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 24.168,33 0,00 33.386,30 0,00
2. Büroaufwand und Anschaffungen 13.231,00 18.896,42 227.195,11 144.600 8.765
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 158.603,35 459.882,26 304.830,73 832.361 954.111
4. Veranstaltungen ---- 7.308,44 6.469
5. Fuhrpark 0,00 0,00 8.220 20.587
6. Sonstiger Aufwand für Administration 0,00 3.915,00 3.600
7. Mitgliedsbeiträge 0,00 0,00 0,00
8. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 142.150,57 17.557,51 69.324,80 140.083 48.020
9. Kreditkosten + Rückzahlungen 0,00 0,00 0,00
10. Internationale Arbeit 0,00 0,00 0,00
11. Sonstige Aufwendungen (Bankspesen)
Spenden
224,15 97,43 346,040 2.927
168.120
171
12. Saldo gemäß § 4 Abs. 5 und 6 PartG 730.740,80 237.014,48 0,00 1.031.656
  1.069.118,20 744.671,54 635.082,98 2.338.038 1.031.656
       
Anlage: Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz
Z. 1: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00 0,00
Z. 2: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00 0,00
Z. 3: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00 0,00
Z. 4: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00 0,00
           
Als die gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz bestellten Prüfer bestätigen wir die Richtigkeit des vorstehenden Rechenschaftsberichts und .......
           
Wien, am 26. 9. 06 / 20. 9. 07 / 4. 10. 07 / 20. 9. 10          

 

Rechenschaftsbericht des Bündnis Zukunft Österreich
gem. § 4 Abs. 4 Parteiengesetz BGBL 404/1975 über die Einnahmen u. Ausgaben für 2006 / 2007 / 200
8 2009 / 2010 / 2011

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Mitgliedsbeiträge 27.749 593 280 305 505  
2. Zuwendungen des Bundes             
    a) gemäß § 2a PartG 530.874 802.258 1.515.433 1.925.272 1.935.569 1.935..569
    b) andere 30.000 --- 838.928 --- ---  
3. Besondere Beitr. von Mandataren + Parteifunktionären 100.359 1.827 0 996.870 0  
4. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen 0 0 0 0 0  
5. Erträge aus sonstigem Vermögen 0 1.977 2.153 1.702 0  
6. Spenden 282.267 50.710 65.875 84 565  
7. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Druckschriften 0 44.938 15.637 0 0  
8. Kredite 1.418.071 0 318.265 413.000 1.293.965  
9. Zuwendungen in Form kostenlosen Personals 34.729 34.914 26.317 0 0  
10. Sonstige Ertrags- und Einnahmearten,. 1.791 74.969 138.800 1 0  
11. Erträge aus Wahlkostenabrechnung   300.000 582.605 --- 0  
11. Saldo = Veränderungen Finanzmittelbestand --- --- 976.770 --- ---
  2.425.843 1.312.189 4.481.066 3.337.235 3.230.605
           
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalaufwand 155.593 131.766 386.836 421.308 441.857  
2. Büroaufwand und Anschaffungen 174.774 280.635 141.000 147.353 138.020  
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit, Presseerzeugn. 190.535 287.423 23.263 1.806.147 763.939  
4. Veranstaltungen 96.812 87.362 61.925 60.303 100.773  
5. Fuhrpark, Reisespesen 65.732 28.321 18.098 27.754 19.743  
6. Sonstiger Sachaufwand für Administration 50.862 1.572 101.965 --- 0  
7. Mitgliedsbeiträge 0 0 0 0 0  
8. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 78.088 130.690 88.910 129.887 264.404  
9. Kreditkosten und -rückzahlungen 0 23.706 379.350 434.775 810.520  
10. Internationale Arbeit 0 0 0 0 0  
11. Nationalratswahl  Wahlwerbung 1.620.343 451.701 3.253.286 --- ---  
12. Landtagswahlen --- --- 21.036 --- ---  
13. Gemeinderatswahlen --- --- 5.393 --- ---  
11. Sonstige Aufwandsarten       3.104 1.732  
14. Saldo = Veränderung Finanzmittelbestand -6.898 -110.991 --- 306.601 689.613  
  2.425.843 1.312.189 4.481.066 3.337.235 3.230.605  
         
Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz            
Z. 1: Spenden von natürlichen Personen 0 0 0 84 565  
Z. 2: Spenden v. im Firmenbuch eingetr. juristi. Pers. 0 0 0 0 0  
Z. 3: Spenden von Vereinen (davon 2 über EUR 7.260,00) 0 0 0 0 0  
Z. 4: Spenden Körperschaften, Berufsverbänden, Fonds, 70.000 50.000 65.300 0 0  
             
"Nach pflichtgemäßer Prüfung auf Grund der vorgelegten Unterlagen und der erteilten Aufklärungen und Nachweise bestätigen wir die Richtigkeit des ....

 

Rechenschaftsbericht der Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser
gem. § 4 Abs. 4 Parteiengesetz BGBL 404/1975   200
8

EINNAHMEN

EUR

 EUR

1. Zuwendungen des Bundes     
    gemäß § 2 Abs. 1 und 2 PartG 261.221  
2. Spenden 620  
3. Sonstige Einnahmen 346.117  
4. Zunahme Rückstellungen 9.600  
5. Zunahme Verbindlichkeiten 43.818  
  661.377  
   
AUSGABEN

EUR

EUR

1. Büroaufwand 11.818  
2. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit, Presseerzeugn. 579.899  
3. Sonstiger Sachaufwand für Administration 16.241  
4. Zunahme Kassenbestände 53.418  
  661.377  

Fritz Dinkhauser
Wirtschaftsprüfer

 

Parteiprogramme

Sie geben Auskunft über die politischen Ziele der Parteien, aufgeschlüsselt nach unterschiedlichen Bereichen (Familie, Umwelt, Wirtschaft, Zuwanderung, ...). Die Sachen lesen sich zumeist sehr griffig und populistisch, weit konkreter zeigen sich die Zielsetzungen sobald eine Partei in der Regierung vertreten ist. Dann wird ein Regierungsprogramm erstellt, das die geplanten Vorhaben für die nächsten vier Jahre aufzählt.

Einblick in die Parteiprogramme der im NR vertretenen Parteien gibt es auf den Homepages: spoe.at, oevp.at, gruene.at, fpoe.at. Das BZÖ hat sich noch nicht als Partei definiert, auf seiner Website bzoe.at ist kein Partei-programm zu finden. Statt dessen gibt es "Bündnispositionen" zu politischen Themen.

 

Parteiorganisation

Die Parteimitglieder sind in Orts-, Bezirks-, Landes- und Bundesverbänden organisiert. Der Parteitag ist das wichtigste beschließende Organ. Die Beschlüsse des Parteitags sind vom Parteivorstand und dem Parteivorsitzenden auszuführen.

 

Parteien sollten die Bürger regieren, doch stattdessen haben sie sich zu deren Herrschern aufgeschwungen.

Franz Olah, WZ-Interview, 25. 7. 09

 

Elitär oder egalitär?

Der Beitritt in eine politische Partei bedarf einer Unterschrift und regelmäßiger Beitragszahlungen. Mehr wird im Normalfall nicht verlangt. Auf diese Weise kam die SPÖ zu 303.000 Mitgliedern (Stand 31. 12. 2004; minus 10.000 gegenüber 2003. Die deutsche Schwesterpartei SPD zählt 498.616 Mitglieder, Stand: 29. 5. 2011) und die ÖVP zu 700.000 (in dieser Zahl sind auch jene Personen enthalten, die nicht bei der ÖVP, sondern bei einer Organisation im Umfeld der ÖVP eingeschrieben sind). Diese beiden Parteien zählen zur Gruppe der Massenparteien, wer beitreten möchte, ist willkommen. Man tritt bei, weil man seine Interessen vertreten fühlt, weil man sich Vorteile erhofft oder Benachteiligungen wegen Nichtmitgliedschaft befürchtet. Die FPÖ zählte Anfang 2005 42.000 Mitglieder (die deutsche FDP hatte im Juni 10  71.437 Mitglieder) und die Grünen konnten sich auf 4.300 stützen.
Im Gegensatz dazu legen
Kaderparteien strenge Maßstäbe bei der Aufnahme von Mitgliedern an. Ohne Empfehlung durch ein Parteimitglied kommt man oft nicht einmal in die engere Auswahl. Mit Empfehlung reicht es auch nur zu einer mehrere Jahre dauernden "Prüfung auf Anwartschaft", nach deren Ablauf  ideologische Eignung und persönlicher Einsatz für die Partei beurteilt werden. Fällt die Beurteilung positiv aus, darf der Kandidat "Anwärter auf Probe" werden. Es folgt eine weitere Beobachtungsphase, nach deren Ablauf wird man "Parteimitglied auf Probe" und zuletzt endlich Parteimitglied. Die klassischen kommunistischen Parteien waren nach diesem Muster organisiert. Ihre Mitgliederzahlen waren daher im Vergleich zur Bevölkerungszahl immer sehr klein. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts - dem Gipfel ihrer größten Machtausbreitung - gab es weltweit nur 89 Millionen kommunistische Parteimitglieder (damalige Einwohnerzahl der VRChina + Sowjetunion und ihrer osteuropäischen Satellitenstaaten: 1.500 Millionen).

Die japanische KP hatte 2009 ca. 3 Mio. Mitglieder, sie konnte über ein Budget von 28 Mrd. Yen / Jahr (208 Mio. € Kurs 1. 8. 2009: 134,-).

Die Partei Einiges Russland (entstanden 2001 durch Zusammenschluss der Parteien Einheit und Vaterland Russland) hat 2 Mio. Mitglieder. Stand 2008

Nach offiziellen Meldungen zählte die chinesische KP im Jänner 2006 69,8 Mio. Mitglieder, im Jänner 2007 72,4 Mio., im Jänner 2009 73 Mio., im Jänner 2011 80 Mio. Das entspricht bei einer Einwohnerzahl von ~1,4 Mrd. einem Organisationsgrad von ~6 %.
Der Mitgliedsbeitrag liegt zwischen 0,5 und 2 % des Einkommens, Arbeitslose und Bauern zahlen umgerechnet 2 Cent/Monat. Die Mitgliedschaft ist unkündbar, sie endet nur mit Ausschluss nach Urteil einer Disziplinarkommission z. B. wegen Korruption oder anderer "Delikte". Quelle BRAND EINS Aug. 2009
Die
japanische KP hatte 2009 ca. 3 Mio. Mitglieder, sie konnte über ein Budget von 28 Mrd. Yen / Jahr (208 Mio. € Kurs 1. 8. 2009: 134,-) verfügen.
 

Sprechen Sie für die Partei oder für das Volk?
Lu Jun, Vizedirektor einer regionalen Baubehörde in China im Interview zu einem Reporter, der ein Bauvorhaben kritisch hinterfragte.

 SPÖ - Sozialistische Partei Österreichs   www.spoe.at    BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich  FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs   www.fpoe.at      INITIATIVE 2000 ÖVP - Österreichische Volkspartei   www.oevp.at  NFÖ - Neutrales Freies Österreich  PPÖ - Piraten-Partei Österreichs   www.ppoe.or.at  SLP - Sozialistische LinksPartei  VPÖ - Violette Partei Österreichs  Die Christen, Kandidatur NR-Wahl 2008   

 

PARTEIENFINANZIERUNG IN DEUTSCHLAND

  • Anspruch auf staatliche Teilfinanzierung haben Parteien, die bei der letzten EU- oder Bundestagswahl mind. 0,5 % oder bei der jeweils letzten Landtagswahl 1 % der gültigen Stimmen erreicht, einen entsprechenden Antrag gestellt und einen gesetzeskonformen Rechenschaftsbericht vorgelegt haben. (§ 18 Abs. 4 und § 19 Abs. 1 + 3 PartG)
  • Für die ersten vier Millionen Wählerstimmen erhält eine Partei 0,85 € / Stimme, jeder weitere Wähler bringt 0,70 €.
  • Erhält eine Partei private Geldspenden, werden diese bis max. 3.300 € pro Person vom Staat um 38 % aufgestockt.
  • Die staatliche Finanzierung aller Parteien darf eine absolute Obergrenze nicht übersteigen. Ist das der Fall, sind die Richtsätze pro Wählerstimme zu kürzen. (§ 19 Abs. 5 PartG)
  • Die staatliche Parteifinanzierung darf die Summe der von der jeweiligen Partei erwirtschafteten Einnahmen nicht übersteigen
  • Die Parteien sind von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit
  • Die staatliche Parteienfinanzierung ist mit 133 Mio. € (ab 2012: 141 Mio. € ) pro Jahr nach oben begrenzt. (§ 18 Abs. 2 PartG)
    (Beginn der staatlichen Parteienfinanzierung 1959, damals 5 Mio. DM pro Jahr)

2008 kassierten die Parteien Mio. €: CDU 43,6, SPD 43,5, CSU 11,3, Grüne 10,2, FDP 10,1, Linke 9,5.
2009 gab es in Mio. € (geschätzt):
CDU 41,8, SPD 39,5, CSU 10,8, Grüne 10,9, FDP 12,2, Linke 10,4.
An diese Geldquelle kommen nur Parteien mit einem Stimmenanteil von 0,5 % (bei Bundestagswahlen) bzw. 1,0 % (bei Landtagswahlen).

Wegen Verstoßes gegen das Parteiengesetz wurde die Linke im Jänner 2010 vom Berliner Verwaltungsgericht zu einer Strafe von 292.000,- verurteilt. Die aus der Vereinigung Linkspartei/PDS + WASG hervorgegangene Linke muss als Rechtsnachfolgerin für eine Spende in der Höhe von 146.000,- gerade stehen, welche die Linkspartei/PDS 2006 der WASG überwiesen, aber nicht im Rechenschaftsbericht angeführt hat.

Am 23. 12. 2010 wurde die CDU wegen unzulässiger Spenden mit einer Strafe von 1,2 Mio. €, zahlbar an den Bundestag, belegt. Die CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz hatte vor den Landtagswahlen 2006 Aufträge an Beratungsfirmen im Umfang von 401.084,- vergeben. Unter diesen Firmen befand sich eine, die nicht für die Fraktion, sondern für den Wahlkampf der Partei tätig wurde. Die Richter sahen darin eine unerlaubte Spende der Fraktion an die Partei.

2010 erhielten die Parteien an Spenden von Unternehmen und Verbänden ~2,6 Mio. €:
CDU 1,1 Mio. €, DVU 1.030.898,97, CSU 509.000, FDP 446.000, SPD 350.000, Linke 175.000, NPD 150.225,84 Grüne 60.000,-
Die größten Spender waren:

  1. BMW mit 477.874,10 € (Sachspenden in Form von Fahrzeugüberlassung. Die CSU erhielt 148.718,17, SPD 140.033,90, CDU 133.235,62, FDP 55.886,41)
  2. Deutsche Vermögensberatung AG 400.000,- (je 200.000,- an CDU + FDP)
  3. Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie 380.000,- (CSU 300.000,- FDP 80.000,-)
  4. Daimler AG 300.000,- (je 150.000,- an CDU + SPD)
  5. Allianz Versicherung 290.005,- (CDU, CSU, SPD, Grüne je 60.001; FDP 50.001,-)
  6. Verband d. Metall- und Elektroindustrie NRW 220.000,- (CDU 160.000,- FDP 60.000,-)
  7. Verband der Metall- und Elektroindustrie BaWue 200.000,- (CDU 200.000)
  8. Würth 100.000,- (CDU 100.000)
  9. Berenberg Bank 100.000,- (CDU 100.000)
    Quelle: www.abgeordnetenwatch.de

2011 spendeten

  • Allianz Versicherung 250.005,- (CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP je 50.001) Juli 11
  • Berenberg Bank 100.000,- (CDU 100.000)  Juli 11
    Quelle: Parlamentsverwaltung

Das Parteiengesetz verlangt, dass die Parteien alle Spenden, welche 50.000 € übersteigen, umgehend dem Bundestagspräsidenten gemeldet werden müssen, der darüber "zeitnah" zu informieren hat (§ 25 Abs. 3). Am 28. Jan. 2010 verfügte Bundestagspräsident Lammert die sofortige Veröffentlichung von Spenden >50.000,- im Internet oder schriftlich.

Rechenschaftsberichte der im Bundestag vertretenen Parteien Quelle: Bundestag

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 EUR

Feb. 2012

1. Mitgliedsbeiträge 49.216.124 48.416.566 47.582.439 46.651.420 46.027.048  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  21.938.863 21.601.156 21.667.895 22.183.290 22.283.766  
3. Spenden von natürlichen Personen 10.882.743 9.820.114 8.473.212 10.328.147 14.545.070  
4. Spenden von juristischen Personen 3.282.052 2.471.924 2.095.400 2.668.069 4.217.400  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen 7.023.034 9.218.381 9.127.305 11.906.357 10.131.841  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 14.329.011 8.549.580 8.836.838 10.687.226 10.926.524  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 15.022.652 13.533.234 14.744.342 14.228.888 18.001.043  
8. Staatliche Mittel 43.774.250 42.903.568 43.475.249 43.488.488 39.637.451  
9. Sonstige Einnahmen 3.615.159 10.435.156 979.131 5.367.002 7.550.397  
  169.083.888 166.949.637 156.981.814 167.508.890 173.320.546  
             
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 49.846.179 47.604.937 46.989.454 45.751.685 51.270.476  
2. Sachausgaben            
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 30.993.146 30.409.146 28.221.726 28.860.881 27.839.486  
  b) für allgemeine politische Arbeit 31.596.209 30.730.690 33.719.502 33.910.348 34.724.709  
  c) für Wahlkämpfe 52.120.087 25.757.786 11.548.353 26.450.961 84.885.122  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 8.812.777 8.492.125 8.271.566 16.499.992 8.821.652  
  e) Sonstige Zinsen 729.354 1.133.145 654.629 913.325 496.376  
  f) Sonstige Ausgaben 373.134 3.484.837 609.816 257.642 172.324  
  174.470.886 147.612.673 130.015.049 152.644.836 208.210.148  
Überschuss +      Defizit - 5.386.998 19.336.999 26.966.765 14.864.054 34.889.602  

 

CDU Deutschlands
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

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EUR

Feb. 2012

1. Mitgliedsbeiträge 43.199.734 42.956.100 41.924.405 41.626.750 41.364.798  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  17.699.603 17.925.710 17.879.280 18.072.672 18.407.987  
3. Spenden von natürlichen Personen 20.576.568 15.405.231 12.418.465 13.586.616 26.170.349  
4. Spenden von juristischen Personen 15.008.491 7.460.706 6.660.865 7.526.588 14.949..356  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk.+ Beteiligungen 18.981 20.000 1.772 0 0  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 3.719.186 3.922.494 4.367.251 6.982.744 4.042.517  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 11.803.594 11.997.029 11.723.361 15.741.254 14.188.383  
8. Staatliche Mittel 45.235.439 44.591.403 44.790.190 43.593.639 41.905.936  
9. Sonstige Einnahmen 1.946.568 2.135.480 2.686.058 849.143 1.695.260  
  159.208.168 146.464.155 142.451.650 147.979.410 162.725.845  
             
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2012

1. Personalausgaben 41.804.771 40.783.487 40.670.714 41.650.195 44.599.477  
2. Sachausgaben            
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 28.632.854 28.880.365 28.408.202 29.397.889 30.702.149  
  b) für allgemeine politische Arbeit 28.282.219 31.293.762 32.937.747 35.716.578 30.932.114  
  c) für Wahlkämpfe 45.760.985 26.817.955 9.214.161 19.655.896 87.998.909  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 2.807.408 2.830.943 2.831.806 2.455.829 2.234.788  
  e) Sonstige Zinsen 1.194.132 1.070.976 752.567 465.934 391.849  
  f) Sonstige Ausgaben 1.698.814 1.748.988 3.376.822 1.764.370 3.379.205  
  150.181.185 133.426.480 118.192.023 131.106.694 200.238.494  
Überschuss +      Defizit - +9.026.983 +13.037.674 +24.259.627 16.872.716 37.512.649  

 

Christlich-Soziale Union in Bayern
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

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EUR

Feb. 2012

1. Mitgliedsbeiträge 9.914.215 9.815.075 9.684.493 9.564.426 9.353.809  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  3.252.233 3.204.842 3.217.839 3.314.667 2.999.688  
3. Spenden von natürlichen Personen 5.098.087 3.781.153 7.353.115 11.120.846 4.956.805  
4. Spenden von juristischen Personen 4.254.502 2.290.370 3.317.665 6.389.623 4.113.770  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen --- --- --- 234.598 0.  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 557.490 594.762 929.780 1.007.627 518.509  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 7.746.466 7.486.965 8.135.849 7.392.183 7.990.722  
8. Staatliche Mittel 10.550.126 10.781.100 10.711.704 11.280.535 11.708.611  
9. Sonstige Einnahmen 135.661 356.985 108.851 217.611 329.058  
  41.508.780 38.311.252 43.459.296 50.522.120 41.970.975  
             
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

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EUR

Feb. 2012

1. Personalausgaben 9.532.979 9.193.116 9.336.216 9.684.768 9.815.778  
2. Sachausgaben            
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 7.700.943 7.177.457 7.475.960 7.634.329 7.122.395  
  b) für allgemeine politische Arbeit 13.139.436 12.652.461 14.549.872 14.559.947 12.979.702  
  c) für Wahlkämpfe 8.411.875 1.340.991 4.742.562 31.099.151 14.386.281  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 28 --- --- --- ---  
  e) Sonstige Zinsen 337.8674 332.978 379.194 439.591 297.851  
  f) Sonstige Ausgaben 2.514.062 533.932 150.802 189.217 157.921  
  41.637.190 31.230.935 36.634.606 63.607.007 44.759.930  
Überschuss +      Defizit - 128.410 7.080.317 6.824.690 13.084.886 2.788.955  

 

Freie Demokratische Partei
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2012

1. Mitgliedsbeiträge 6.156.905 6.781.155 6.953.971 7.181.341 7.846.407  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  1.931.322 2.091.262 2.175.838 2.332.170 2.572.145  
3. Spenden von natürlichen Personen 7.832.393 5.990.241 5.194.778 6.442.784 10.388.101  
4. Spenden von juristischen Personen 3.919.981 2.064.827 1.878.205 2.687.957 5.796.973  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen 72.917 82.415 1.085.990 93.193 417.621  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 703.693 379.209 1.642.699 446.831 399.515  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 1.957.775 2.244.151 2.558.288 2.388.098 2.967.178  
8. Staatliche Mittel 9.584.877 9.872.067 9.989.233 10.138.015 12.644.177  
9. Sonstige Einnahmen 296.354 232.913 185.619 215.037 221.623  
  32.456.217 29.738.245 31.664.626 31.925.430 43.253.745  
             
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

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EUR

EUR

EUR

Feb. 2012

1. Personalausgaben 4.038.625 3.782.580 3.925.300 4.220.174 5.157.715  
2. Sachausgaben            
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 9.029.798 9.385.642 8.430.033 8.813.678 9.787.684  
  b) für allgemeine politische Arbeit 7.136.233 7.787.742 8.255.011 8.396.460 9.520.391  
  c) für Wahlkämpfe 10.928.529 6.790.599 1.608.766 6.143.105 25.584.098  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 284.113 340.360 1.221.316 237.952 163.106  
  e) Sonstige Zinsen 1.376.079 1.462.428 1.333.202 1.319.478 1.216.085  
  f) Sonstige Ausgaben 5.486 19.032 17.489 68.572 70.543  
  32.798.863 29.568.387 24.791.121 29.199.421 51.499.624  
Überschuss +      Defizit - 342.646 169.858 6.873.504 2.726.008 8.245.879  

 

Bündnis 90 / Die Grünen
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

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EUR

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EUR

Feb. 2012

1. Mitgliedsbeiträge 5.476.136 5.532.553 5.587.153 5.666.250 5.982.321  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  5.430.832 5.380.775 5.467.172 5.530.603 5.708.423  
3. Spenden von natürlichen Personen 3.481.414 3.033.698 2.828.602 3.417.077 4.525.979  
4. Spenden von juristischen Personen 948.364 413.422 383.013 491.771 919.024  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen 328 1.539 577 1.065 725  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 277.621 235.700 341.053 481.462 259.489  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 695.694 614.568 637.506 713.813 914.526  
8. Staatliche Mittel 9.552.641 9.910.264 10.079.693 10.209.852 11.095.447  
9. Sonstige Einnahmen 745.375 835.111 813.320 860.357 1.145.492  
  26.608.411 25.957.633 26.138.093 27.372.254 30.551.430  
             
AUSGABEN der Gesamtpartei

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Feb. 2012

1. Personalausgaben 8.226.902 7.969.362 8.157.480 8.695.549 9.934.792  
2. Sachausgaben            
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 4.746.487 4.540.352 4.625.705 4.920.381 5.232.149  
  b) für allgemeine politische Arbeit 5.455.245 6.295.744 6.604.637 6.222.742 5.754.573  
  c) für Wahlkämpfe 9.361.812 4.648.772 1.490.345 5.157.568 15.597.349  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 423.098 440.608 442.859 410.836 405.210  
  e) Sonstige Zinsen 13.766 7.286 9.695 4.686 7.410  
  f) Sonstige Ausgaben 192.462 226.301 137.018 175.942 116.096  
  28.419.775 24.128.427 21.467.742 25.587.708 37.047.583  
Überschuss +      Defizit - 1.811.364 1.829.206 4.670.351 1.784.546 6.496.152  

 

Die Linkspartei. PDS  DIE LINKE
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

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EUR

Feb. 2012

1. Mitgliedsbeiträge 9.256.956 9.067.744 9.195.804 9.873.252 9.989.024  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  1.615.056 1.865.817 2.000.310 2.385.180 2.683.781  
3. Spenden von natürlichen Personen 2.195.497 1.606.898 1.524.901 2.148.971 2.700.233  
4. Spenden von juristischen Personen 35.404 30.884 19.741 109.084 177.525  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. +  Beteiligungen --- --- --- --- ---  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 258.559 1.021.284 455.342 484.400 312.794  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 173.076 159.056 192.119 189.928 248.645  
8. Staatliche Mittel 8.516.778 8.548.935 8.814.886 9.465.698 10.705.921  
9. Sonstige Einnahmen 435.597 331.012 230.609 528.420 442.460  
  22.486.926 22.631.633 22.433.715 25.184.936 27.260.386  
             
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2012

1. Personalausgaben 7.502.459 7.602.759 8.090.278 8.579.732 9.460.515  
2. Sachausgaben            
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 4.520.972 4.388.064 3.925.916 4.164.996 4.346.032  
  b) für allgemeine politische Arbeit 4.565.006 4.870.655 7.118.111 6.624.657 5.765.328  
  c) für Wahlkämpfe 6.766.717 3.076.057 672.921 3.110.311 14.106.248  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 15.140 12.638 8.434 144.695 4.282  
  e) Sonstige Zinsen 2.309 20.465 2.850 4.296 13.702  
  f) Sonstige Ausgaben 69.975 91.232 150.971 359.463 64.329  
  23.442.581 20.061.873 19.969.484 22.988.153 33.760.439  
Überschuss +      Defizit - 955.654 2.569.760 2.464.231 2.196.782 6.500.052  

 

 

Als Reaktion auf die Schließung der Internettauschbörse "Pirate Bay" durch schwedische Behörden und die Einleitung mehrerer Urheberrechtsverletzungs-Verfahren gegen die Betreiber der Börse, kam es 2006 zur Gründung der Piratenpartei.
Bei der EU-Wahl 2009 entfielen auf die Piratenpartei 7 % der gültigen Stimmen. Das reichte für ein Mandat im EU-Parlament.
In Österreich gelang es der Piratenpartei nicht, die für eine Kandidatur bei den NR-Wahlen 2008 erforderlichen Unterschriften zu erreichen.
Die Wahlen zum Deutschen Bundestag 2009 brachten der Piratenpartei mit 2 % ein respektables Ergebnis.

Bei den Nationalratswahlen in der Schweiz (2011) streben die Piraten eine Kandidatur an.
Das Parteiprogramm beschränkt sich auf einen Bereich: Das Internet; und dort die Abschaffung des Urheberrechts, der Zensur, die Förderung von Open Source-Software.

 

In der Schweiz haben sich die Parteien bisher noch nicht getraut staatliche Förderungen in ihre Parteikassen zu lenken. Sie finanzieren sich über Abgaben "ihrer" Mandatare (in Ö.: Parteisteuer) und Spenden.
Die Parteien geben zu Art und Herkunft ihrer Einnahmen keine Auskunft.

Im Mai 2009 wurde bekannt, dass die UBS - kurz zuvor mit Steuergeldern gestützt - der CVP 150.000,- Franken gespendet hatte. Unternehmen verbuchen ihre Spenden an Parteien als Werbeaufwand.

Spenden und Mitgliedsbeiträge an Parteien sind in allen Kantonen von der Steuer abziehbar. (seit 2011)
Bei der direkten Bundessteuer liegt die Obergrenze des Abzugs bei 10.000 Franken. Die Kantone legen die Obergrenzen selbst fest.
Voraussetzung für eine Geltendmachung des Steuerabzugs bei Privaten:
Die betreffende Partei muss

  • im Parteienregister des Bundes eingetragen sein
  • in einem kantonalen Parlament vertreten sein oder
  • bei den letzten kantonalen Parlamentswahlen mind. 3 % der Stimmen erreicht haben


Versehentlich kam im Oktober 2010 eine "Preisliste" der FDP-Zürich ans Licht. Aus ihr ging hervor, dass die ersten vier Kandidaten für die NR-Wahl 2011 der Partei je 40.000,- Franken für den Wahlkampf zahlen mussten, die beiden nächsten Plätze waren mit je 25.000,- schon billiger, sieben und acht kosteten 10.000,-, neun bis zwölf 5.000,- Franken. Die restlichen 22 Bewerber wurden für je 1.000,- Franken in die Liste gereiht.
 
Wahlbudgets der Parteien für die NR-Wahl 2011 (Parteiangaben + Schätzungen):
SVP
15 Mio. Franken / SP ~1,5 Mio. Franken / FDP ~2,6 Mio. Franken / CVP  ~3,0 Mio. Franken / GRÜNE 180.000 Franken
Dazu kommen noch Ausgaben der regionalen Parteiorganisationen und der Kandidaten.

Die höchsten Wahlkampfausgaben seit Bestehen der USA gab es mit 4 Milliarden $ bei den Kongresswahlen 2010 (2. Nov.). Überwiegend kamen die Mittel aus den Parteien oder ihnen nahestehenden Organisationen.
Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und Handelsverbänden ist es erlaubt in unbegrenztem Ausmaß für politische Zwecke zu spenden.

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