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Rechenschaftsberichte PARTEIEN ÖSPÖ   ÖVP   GRÜNE   FPÖ   MARTIN   BZÖ   DINKHAUSER

Rechenschaftsberichte PARTEIEN DSPD  CDU  CSU  FDP  GRÜNE  LINKE   Parteifinanzierung in Deutschland

Fördermittel für die Parteiakademien von    SPÖ   ÖVP   FPÖ  GRÜNE  BZÖ        Parteiprogramme    Parteitypen    Parteispenden

 

Ein PARTEILOSER ist in der Politik jemand, der an  Selbstachtung leidet und dem Laster der Unabhängigkeit frönt.       AMBROSE BIERCE

POLITISCHE  PARTEIEN

 

Ungefähr 800 Parteien gibt es in Österreich. Aus dieser großen Zahl lässt sich leicht schließen, dass die Partei-gründung sehr einfach ist - im Parteiengesetz von 1975 heißt es:
Politische Parteien haben Satzungen (Statuten) zu beschließen, die in einer periodischen Druckschrift zu veröffentlichen und beim Innenministerium zu hinterlegen sind.
Die Zahl der hinterlegten Parteisatzungen beträgt rund 840.

Die Kundmachung der Parteistatuten erfolgt im Amtsblatt der Wiener Zeitung. Beispiele rechts

Herr Dinkhauser bekam nach einem eindrucksvollen Erfolg bei den Landtagswahlen in Tirol Lust auf mehr: Mitmischen in der Bundespolitik. Also wurde kurz nach der Gründung der Partei "Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Tirol" (April 2008) eine weitere ins Leben gerufen: "Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser" (Juli 2008).


 

 
Wiener Zeitung, Ausgabe vom 8. August 2008

 

Abbildungen von oben: "Die Weissen", BZÖ, FRITZ

 

Die Partei muss beabsichtigen, an der politischen Willensbildung in Österreich teilzunehmen, ihre Anliegen dürfen nicht gegen den Staat und seine Verfassung gerichtet sein oder nationalsozialistisches Gedankengut enthalten.

Wer diese Auflagen erfüllt und knapp 60.- Euro bezahlt ist "dabei". Die Satzungen werden vom Ministerium NICHT geprüft. Das geschieht erst, wenn sich Gerichte oder Behörden mit einer Partei befassen.

Löst sich eine Partei auf, muss sie dies nicht melden. Daher kann angenommen werden, dass sich unter den 700 einige Karteileichen befinden.

Die Aufgaben, die Finanzierung und Wahlwerbung politischer Parteien sind gesetzlich geregelt (Parteiengesetz). Nachzulesen auf der Homepage des Parlaments unter dem Link "Rechtsnormen".

 

Parteienfinanzierung
 

Rund 300 Mio. € fließen den Parteien auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene jährlich zu. Dabei handelt es sich um Steuergelder (der Löwenanteil, ~ 60 Mio. vom Bund, ~125 Mio. von den Ländern), Mitgliedsbeiträge (bei der SPÖ von 243.000 Parteimitgliedern*), Spenden, Beiträge von Mandataren (=Parteisteuer), dem ÖGB, Wirtschafts- und Arbeiterkammer und ev. Kreditaufnahmen.

Das Land Kärnten zahlt den Parteien pro Wahlberechtigten 30 €
(Landtagsbeschluss 6/09, zusätzlich gab es noch 3 Mio. € Wahlkampfkostenrückerstattung. Parteienförderung 2010 in Kärnten gesamt: 60,8 Mio. Angabe WiBla 29. 3. 10), Wien 27 €, Salzburg + Tirol waren seine Parteien 17 € pro Wähler wert. Zahlen für 2009

In Tirol dürfen sich die Parteien im Jahr 2010 auf knapp 8 Mio. € Landesförderung freuen. (Gerundet: ÖVP 3 Mio., Liste FRITZ 1,4 Mio., SPÖ 1,2 Mio., FPÖ 1 Mio., GRÜNE 0,9 Mio.)

Im Burgenland erhalten die im Landtag vertretenen Parteien pro Jahr insgesamt 1,76 Mio. € Landesförderung. Wird nach dem %-anteil der Stimmen aufgeteilt. Parteien die in allen Wahlkreisen kandidiert und mindestens drei Prozent der Stimmen erhalten haben, bekommen eine außerordentliche Förderung von 0,93 € / erhaltener Stimme.
Parteien mit mehr als 3 %, die nicht im Landtag vertreten sind, dürfen sich über weitere 21.800 € freuen.

 
*Im 10x bevölkerungsreicheren Deutschland zählte die CDU 529.000Parteimitglieder [1990: 790.000], die SPD 520.000 [1990: 950.000], die CSU 167.000, die LINKE 75.000, die FDP 65.000 und die GRÜNEN 45.000. Quelle: Handelsblatt 17. 2. 10
1945 hatte die SPÖ 357.818 Mitglieder, 1946 waren es 500.181, 1947 sogar 570.768. Informationsplakat, Ö. Nationalbibliothek
 
Anspruch auf Parteienförderung gem. §2 PartG haben jene Parteien, die seit der letzten NR-Wahl im Nationalrat vertreten sind. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem jeweils letzten NR-Wahlergebnis.

Parteispenden:
Für Spenden, welche die Parteien in Form von beweglichen Sachen erhalten, müssen sie keine Steuern entrichten.
Spender können ihre Zuwendung allerdings nicht steuerlich geltend machen, sie gilt als Ausgabe der privaten Lebensführung.
Die Parteien als Empfänger der milden Gaben zahlen dafür Steuern: "Abgaben von Zuwendungen " Das  Einkommensteuergesetz sieht 15 % vor, die für "Zuwendungen von Berufs- und Wirtschaftsverbänden und anderen Interessenvertretungen (...) an politische Parteien sowie an Organisationen, die einer politischen Partei nahe stehen" von den Empfängern zu entrichten sind.
Spenden über 7.260,- Euro müssen von den Parteien dem Rechnungshofpräsidenten gemeldet werden. Der nimmt die Info zur Kenntnis und muss sie in den Mantel des Schweigens hüllen.
Während in Deutschland staatseigene Unternehmen keine Parteispenden leisten dürfen, ist es in Österreich erlaubt.
Politische Mandatare, die an ihre Partei Parteisteuern, Klubbeiträge und sonstige Abgaben leisten (müssen!), können diese Ausgaben zur Gänze steuerlich geltend machen (Werbungskosten, Betriebsausgabe).

Auf Bundesebene flossen an die Parteien folgende Summen:

 

Jahr Klubs Öffentlichkeitsarbeit
§ 2 Parteiengesetz
Wahlkampfkosten Rückerstattung Parteiakademien Gesamt
2000 12.071.755 14.659.470   8.275.249 35.006.474
2001 12.328.940 14.010.294   8.467.151 43.806.385
2002 12.519.100 14.383.192 11.455.739 8.535.262 46.893.293
2003 12.040.675 14.383.192   8.535.262 34.959.129
2004 12.145.531 14.383.192 10.424.722 8.535.262 45.488.707
2005 12.277.167 14.680.160   9.562.128 36.519.455
2006 12.558.231 15.028.765 12.381.146 8.300.000 48.268.142
2007 15.542.508 15.248.257   10.913.575 41.704.340
2008 15.861.000 16.142.149 13.300.893 11.267.759 56.571.801
2009 18.479.604 16.074.581 12.415.780 11.606.508 58.576.473
2010* 18.722.000*     11.574.000*  
*BVA

 Quelle: BVA  2010, BRA Vorjahre

 

Der Index of Party Spending wird jährlich von Karl-Heinz Naßmacher (Uni Oldenburg) erstellt. Dafür werden die durchschnittlichen Ausgaben der Parteien pro Wahlberechtigten im Verhältnis zum BIP herangezogen.
Verglichen mit Deutschland belasten Österreichs Parteien ihre Bürger finanziell dreimal so stark, verglichen mit der Schweiz sogar sechsmal.
Ausgewählte Staaten in der folgenden Tabelle:

Datenquelle: Index of Party Spending  Tabelle: NETSCHOOL


 

Parteien, die mindestens fünf Abgeordnete stellen, erreichen "Klubstärke" und damit Anspruch auf Klubförderung.
 
Das "
Bundesgesetz, mit dem die Tätigkeit der Klubs der wahlwerbenden Parteien im Nationalrat und im Bundesrat erleichtert wird" (Klubfinanzierungsgesetz 1985 - KlubFG ; BGBl. Nr. 156/1985; letzte Novellierung am 28. 10. 2008) besteht aus sieben Paragrafen, vier befassen sich mit der Berechnung der Höhe der Klubförderung bzw. deren Auszahlungsmodalitäten.
Berechnungsbasis ist ein verwirrender Mix aus den Bruttojahresbezügen inkl. Sonderzahlungen einer unterschiedlichen Anzahl von Vertragsbediensteten (mal sind es zehn, mal sind es zwei oder einer) verschiedener Entlohnungsgruppen (a, b oder c) und Entlohnungsstufen (21, 20, 5 oder 2).
 
Jährlich erhalten Parteien mit einer Klubstärke von 5 - 10 Mandaten den Sockelbetrag von 1,07 Mio. € + 212.000 €.
Die Klubförderung im Nationalrat ist nach Zehnersprüngen gestaffelt. 11 bis 20 Mandate bringen zum Sockelbetrag eine Zusatzzahlung von 636.000 €. 21 bis 30 Mandate bringen zusätzlich 1,06 Mio. € zum Sockelbetrag.
 
Aufgrund des NR-Wahlergebnisses 2006 erhalten
die SPÖ 4,25 Millionen Euro, die ÖVP 4,25 Millionen, die FPÖ 2,43 Millionen die Grünen 2,43 Millionen und das BZÖ 1,4 Millionen Euro Klubförderung (Zirkabeträge).
 
Klubförderung 2008: SPÖ 4,47 Mio. €, die ÖVP 4,47 Mio. €, die FPÖ 2,56 Mio. € die Grünen 2,56 Mio. € und das BZÖ 1,5 Mio. €
 
Am Beginn der XXIV. Gesetzgebungsperiode (28. Oktober 2008) beschlossen die Parteien eine Erhöhung der Klubförderung um 15 % und eine Neuregelung des Verteilungsschlüssels. Die "Zehnersprünge" wurden abgeschafft. Der Sockelbetrag ab Klubstärke (5 Abgeordnete) bleibt unverändert. Für die Abgeordneten 6 bis 10 gibt es pro Person 103.000 €. Für jeden zusätzlichen weitere 42.000 €. Dazu kommen noch Fördermittel für Bundesrats- und EU-Abgeordnete.
 

Klubförderung 2009: SPÖ 4,96 Mio. €, die ÖVP 4,64 Mio. €, die FPÖ 3,14 Mio. € die Grünen 2,57 Mio. €, das BZÖ 2,55 Mio. €  (Zirkaangaben). Die Beträge sind noch mit 3,55 %  - die für 2009 kollektivvertraglich vereinbarte Erhöhung der Beamtengehälter - zu multiplizieren.

 

Ausschnitt aus einem Plakat der Wiener ÖVP, August 2008. Bild: NETSCHOOL
Plakatbild: NETSCHOOL

In einem Wahljahr werden die Parteikassen geplündert. In die Werbekampagne anlässlich der Nationalratswahlen 2002 investierte (laut offiziellen Angaben, die tatsächlichen Ausgaben dürften weit höher liegen) die SPÖ 7,5 Millionen Euro, die ÖVP 6 Millionen, die FPÖ 3,5 Millionen und die Grünen 2 Millionen.

 

Für die Rückerstattung der Wahlkampfkosten wurden aus Steuergeldern pro  Stimmberechtigten 1,94 Euro bereit gestellt (für die NR-Wahl 2002 insgesamt 11 Millionen Euro). Dieser Betrag wurde nach der Wahl - gemäß ihrem Stimmenanteil - an die Parteien ausgezahlt. Daher entfielen auf die einzelnen Parteien (in Millionen Euro): ÖVP 4,9  SPÖ 4,3  FPÖ 1,2  Grüne 1,1

Nach Angaben in den RECHENSCHAFTSBERICHTEN (weiter unten) gaben die Parteien für die Werbekampagne anlässlich der Nationalratswahlen 2006 rund 40 Millionen Euro aus.
 

Für die Rückerstattung der
Wahlkampfkosten wurden aus Steuergeldern pro  Stimmberechtigten 2,026 Euro bereit gestellt (für die NR-Wahl 2006 insgesamt 12,4 Millionen Euro). Dieser Betrag wurde nach der Wahl - gemäß ihrem Stimmenanteil - an die Parteien ausgezahlt. Daher entfielen auf die einzelnen Parteien (in Millionen Euro): ÖVP 4,434  SPÖ 4,564  FPÖ 1,425  Grüne 1,426  BZÖ 0,530
Parteien, die den Einzug in den NR nicht geschafft haben, erhalten Werbekostenersatz. Das macht für die KPÖ 141.000 Euro, für die Liste Hans Peter Martin 396.000 Euro.

Bei den Nationalratswahlen 2008 scheiterten das LIF und die Liste fritz an der 4 %-Hürde. Als Werbekostenersatz (Mittel für Öffentlichkeitsarbeit nach ParteiG. § 2 Abs.2. lit a + b) bekamen die beiden 309.878 € bzw. 261.221 .
Die ins Parlament gewählten Parteien erhielten
(in Mio. €): ÖVP 3,679  SPÖ 4,144  FPÖ 2,483  Grüne 1,477  BZÖ 1,515 (für die NR-Wahl 2008 insgesamt 13,3 Mio. €).

Die Rückerstattung der Wahlkampfkosten für die EU-Wahlen 2009 betrug (in Mio. €) für die ÖVP 3,92  SPÖ 3,15  Liste Hans Peter Martin 2,36  FPÖ 1,73  Grüne 1,26  (für die EU-Wahl 2009 insgesamt 12,4 Mio. €).

Die "Bilanzen" der Parteien müssen im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlicht werden (s. Rechenschaftsberichte). Bei Parteispenden über 7.260.- Euro müssen die Geldgeber dem Rechnungshof gemeldet werden.

In DEUTSCHLAND hat der Gesetzgeber die staatliche Parteienfinanzierung mit 133 Mio. € pro Jahr nach oben begrenzt.
2008 kassierten die Parteien Mio. €:
CDU 43,6, SPD 43,5, CSU 11,3, Grüne 10,2, FDP 10,1, Linke 9,5.
2009 gab es in Mio. € (geschätzt):
CDU 41,8, SPD 39,5, CSU 10,8, Grüne 10,9, FDP 12,2, Linke 10,4.
Für die ersten vier Millionen Wählerstimmen erhält eine Partei 0,85 € / Stimme, jeder weitere Wähler bringt 0,70 €. An diese Geldquelle kommen nur Parteien mit einem Stimmenanteil von 0,5 % (bei Bundestagswahlen) bzw. 1,0 % (bei Landtagswahlen).
Private Geldspenden an die Parteien werden vom Staat um 38 % aufgestockt.

In der SCHWEIZ investierten die Parteien in den Wahlkampf 2003 16 Mio. Franken (10,5 Mio. Euro) für Inserate und Plakate. Quelle Wemf . Für die Wahlen 2007 wendeten die Parteien gesamt 65 Mio. Franken (44 Mio. Euro) für ihre Kampagnen auf. Quelle Wemf, Media Focus

 

Am 1. April 2005 wurde das BÜNDNIS ZUKUNFT ÖSTERREICH gegründet. 17 der 18 FPÖ Abgeordneten zum NR schlossen sich dem Bündnis an. Im Bundesrat wechselten zwei der fünf FPÖ Mandatare zur neuen Gruppierung.
Die eigentliche Gründung des
BZÖ fand in einem Konvent Ende April 2005 statt.
Die Wahl 2006 brachte der
FPÖ 21 Mandate, das BZÖ errang 7.
2008 bekam die FPÖ 34 Mandate, das BZÖ 21.
Im Dezember 2009 wechselten 4 BZÖ-ler unter der Bezeichnung FPK zur FPÖ.

 

Parteienförderung (in Mio. €, gerundet)

2002

4,1 5,0 4,0 1,  
2003 + 2004 6,0 5,2 1,6 1,5  
2005 6,1 5,3 1,6 1,5  
2006 6,3 5,5 1,6 1,6  
2007 5,1 5,2 1,8 1,8 0,8
2008 5,4 5,6 1,9 1,9 0,8
2009* 4,2 4,8 2,9 1,8 1,9
2010* 4,9 5,0 3,7 2,7 2,4

 

Das BMF beauftragt Wirtschaftsprüfer, die widmungsgemäße Verwendung der Förderungsmittel zu kontrollieren. Die Prüfungsergebnisse werden vom BMF in der Wiener Zeitung veröffentlicht:
 
Nach Abschluss der Prüfung der widmungsgemäßen Verwendung der an Partei XY überwiesenen Förderungsmittel haben die mit der Prüfung betrauten Wirtschaftsprüfer nachstehende Bestätigungsvermerke erteilt:
... bestätigen wir auf Grund der vorgelegten Aufzeichnungen und Unterlagen, dass die für das Jahr 20xx für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und der Wahlwerbung
(nur in Wahljahren!) der Partei XY zur Verfügung gestellten Förderungsmittel des Bundes in Höhe von EUR ..... bestimmungsgemäß verwendet wurden.

Es gibt da nebulose Begriffe wie die "Förderung der Parteiakademien". Dass damit Parteiwerbung finanziert werden kann, ist sicher nicht im Sinn des Erfinders.   Ex-FPÖ-Abgeordneter Peter Rosenstingl im Interview in Die Presse 22. Aug. 2010


 Die Förderung für die politischen Akademien ist im Publizistikförderungsgesetz geregelt. Parteien, die mit mindestens fünf Abgeordneten im Nationalrat vertreten sind erhalten

  1. einen Sockelbetrag: Jahresbruttobezug - inkl. Sonderzahlungen - von fünf Universitätsprofessoren und sieben Vertragsbediensteten der Gehaltsgruppe B.  2006 waren das € 601.766,20, 2010 € 661.570.
  2. pro Abgeordneten einen Zusatzbetrag im Ausmaß des Jahresbruttobezugs - inkl. Sonderzahlungen - eines  Vertragsbediensteten der Gehaltsgruppe C. 2006 waren das € 25.177,60, 2010 € 27.708,80.
  3. auf Verlangen (!) zusätzlich 40 % des Gesamtbetrags von a+b für internationale politische Bildungsarbeit.

 

Die Parteiakademien erhalten (in Mio. €, gerundet)

2003 + 2004

3,2 2,9 1,3 1,3

2005

3,5 3,2 1,4 1,4

2006

3,6 3,3 0 0 1,4

2007

3,2 3,3 1,6 1,1 1,6

2008

3,35 3,42 1,67 1,15 1,67

2009

2,8 3,0 2,2 1,7 1,6

2010*

2,9 3,1 2,2   1,6 1,7
*Schätzung          

 

Die Verwendung der Förderungsmittel für die Parteiakademien wird im Jahresabschluss in der Wiener Zeitung dokumentiert.  Beispiele FPÖ + SPÖ + ÖVP + GRÜNE + BZÖ:
 

FREIHEITLICHE AKADEMIE
1060, Theobaldgasse 19/4
Jahresabschluss über die im Jahr 2005 / 2006 / 2007 erhaltenen Förderungsmittel
(Gewinn- und Verlustrechnung 2005 / 2006 / 2007/ 2008 / 2009)

 

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

Allgemeiner Verwaltungsaufw.     21.288 3.481 Förderungsmittel

 

       
Personalaufwand 249.209 495.243 126.526     Förderung + Zusatzbetr.

1.438.108

0,00 0,00    
Sachaufwand 366.667 327.573 87.111     Sonstige Einnahmen          
Aufwand Schulungen           Zinsen 44.707 30.335 6.872 7.078 532
Personalaufwand 109.000 109.657 53.979 600   Sonstige Erlöse 10.528 106.174 4.540   10
Sachaufwand 321.888 82.681 5.365   23.661 Jahresverlust ------ 1.296.223 188.000 51.107 46.467
Aufw. f. Wissensch. + Forschg.         Auflösg. v. Rückstng.  ------ ------ 190.273 ------ ------
Personalaufwand 106.772 141.892 74.267       1.493.344 1.432.732 389.686 58.186 47.010
Sachaufwand 95.000 111.381 117                
Aufw. f. internat. Polit. Bildung                    
Personalaufwand 75.174 97.440 33.605                
Sachaufwand 109.067 66.863 8.711 36.297 19.867            
Jahresgewinn 60.609 ------ -----                
  1.493.344 1.432.732 389.686 58.186 47.010            

 

Nachfolger der Freiheitlichen Akademie ist das Freiheitliche Bildungsinstitut
1080, Friedrich Schmidt Platz 4
Abschluss über die im Jahr 2007/ 2008 / 2009 erhaltenen Förderungsmittel
(Gewinn- und Verlustrechnung 2007/ 2008 / 2009)

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufwand       Förderungsmittel

 

   
Personalaufwand 185.178 295.165 235.909 Förderung + Zusatzbetrag

1.619.902

1.671.721 2.221.542
Sachaufwand 151.573 235.354 186.793 Sonstige Einnahmen      
Aufwand Schulungen       Zinsen 16.211 58.952 21.053
Personalaufwand 99.414 103.241 160.032 Diverses 1.119 1.354 313
Sachaufwand 91.288 338.342 1.234.573 Jahresverlust 1.637.232 1.732.027  541.454
Aufwand f. Wissensch. + Forschg.         1.637.232 1.732.027  2.784.363
Personalaufwand 79.764 131.850 147.277        
Sachaufwand 105.060 176.062 557.622        
Aufwand f. internat. Polit. Bildung              
Personalaufwand 27.348 80.199 81.804        
Sachaufwand 12.909 84.509 180.352        
Jahresgewinn 884.694 287.300 ---        
  1.637.232  1.732.027 2.784.363        

 

Dr. Karl Renner - Institut
Jahresabschluss über die im Jahr 2006 / 2007 / 2008 / 2009 erhaltenen Förderungsmittel

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allgem. Verwaltungsaufw.         Förderungsmittel        
Personalaufwand 242.027 247.204 297.202   Förderung + Zusatzb. 3.274.628 3.315.555 3.350.079  
Sachaufwand 386.653 402.049 454.236   Sonstige Einnahmen        
Aufwand Bildungsarbeit         Zinsen, Skontoerträge 30.214 87.811 116.587  
Personalaufwand 1.203.300 1.148.180 1.229.063   Sonstige Erlöse 301.353 331.354 309.707  
Sachaufwand 1.284.639 1.256.962 1.210.103     3.606.197 3.734.722 3.850.967  
Anschaffungen                  
Bibliothek inkl. Zeitschriften 15.081 14.331 17.363            
EDV-Geräte, Büromöbel, .. 9.191 34.513 44.331            
Dotierung der Rücklagen                  
Erhaltung unbew. Vermög. 163.731 165.777 171.233            
Rücklage f. Abfertigungen, 81.477 165.777 171.233            
Teilabd. vorj. Fehlbeträge --- 151.879 ---            
Vorsorge f. Budgetabg. --- 148.043 256.199            
  3.606.197 3.734.722 3.850.967            

 

Politische Akademie der ÖVP  -  1120 Wien, Tivoligasse 73
Rechnungsabschluss über die im Jahr 2006
/ 2007 / 2008 / 2009 erhaltenen Förderungsmittel

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufw.                  
Personalaufwand 170.416 115.983 148.000 121.770 Fördermittel 3.627.115 3.243.400 3.350.079 2.873.814
Sachaufwand 470.585 686.744 764.821 690.272 Sonst. Einnahmen        
AfA auf Sachanlagen 108.753 102.418 115.455 107.080 Kostenersätze 53.520 73.232 120.378 123.711
Aufwand f. Bildungsarb.         Sonstige Erträge 205.096 242.780 229.723 95.351
Personalaufwand 1.033.844 707.860 892.565 1.170.218   3.885.731 3.559.412 3.700.180 3.092.877
Sachaufwand 1.772.592 1.218.054 1.624.043 816.569          
Anschaffungen                  
Bibliothek + Zeitschriften                  
EDV-Geräte, Büromöbel,              
Vortrag auf nä. Jahr 329.539 728.352 154.648 186.966          
  3.885.731 3.559.412 3.700.180 3.092.877          

 

GRÜNE BILDUNGSWERKSTATT
Jahresrechnung über die 2007/ 2008 / 2009 erhaltenen Bundesförderungsmittel

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufw.       Förderung

 

   
Personalaufwand 295.871 257.702 282.994 aus Bundesmitteln

1.619.902

1.671.721 1.684.376
Sachaufwand 174.480 196.635 196.339 Vorjahrsüberschuss 604.189 668.673 750.363
Eigenmittel 668.673 750.363 696.163 Sonstige Einnahmen      
Aufwand Bildungsarb.       Kostenbeiträge, Zinsen, 214.071 257.464 212.331
Personalaufwand 557.167 687.734 718.907   2.438.163  2.597.859 2.647.071
Sachaufwand 723.646 683.101 726.309        
Anschaffungen              
Bibliothek, Büro, Apparate 18.323 22.323 26.357        
  2.438.163  2.597.859 2.647.071        

 

Zukunftsakademie Österreich - Politische Akademie des BZÖ
Jahresabschluss für das Jahr 2007/ 2008 / 2009 / 2010

AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

Allg. Verwaltungsaufw.         Förderung

 

     
Personalaufwand 104.374  100.277 102.287   aus Bundesmitteln

1.114.814

1.149.565 1.722.746  
Sachaufwand 125.150 159.760 197.330   Sonstige Einnahmen        
Eigenmittel 331.882 331.882     Kostenbeiträge, Zinsen 32.241 47.847 13.732  
Veränderung d. Eigenmittel   150.267 199.001     1.147.056 1.197.412 1.736.478  
Aufwand f.  Bildungsarb.                  
Personalaufwand 223.728 355.017 593.393            
Sachaufwand 276.761 406.768 583.445            
Anschaffungen                  
Bibliothek, Büro, Apparate, 85.159 25.322 61.020            
  1.147.056 1.197.412 1.736.478            

 

Das PARTEIENGESETZ verpflichtet die politischen Parteien im Amtsblatt der WIENER ZEITUNG über ihre Finanzlage jährlich einen geprüften RECHENSCHAFTSBERICHT zu veröffentlichen.
Über die Herkunft der Spenden müssen die Parteien keine Auskunft geben (in Deutschland schon), falsche Rechenschaftsberichte werden nicht bestraft, fehlende ziehen eine Geldstrafe nach sich.
Das sind die Berichte der Parlamentsparteien für 2004 + 2005
+ 2006 + 2007+ 2008 + 2009, veröffentlicht Sep. bzw. Okt. des Folgejahres:

 

Rechenschaftsbericht der Sozialdemokratischen Partei Österreichs
gemäß § 4 Abs. 4 Parteiengesetz BGBL 404/1975 über die Einnahmen u. Ausgaben für 
2004 + 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 + 2010

 
EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Anteil der Bundespartei an den Mitgliedsbeiträgen 6.058.575 5.840.208 5.588.270 4.511.805 4.120.552 3.492.631  
2. Zuwendungen des Bundes            ges. 8.021.667  
    a) gemäß § 2 Abs. 1 BGBL. 404/1975 (Parteiengesetz) 5.236.768 5.347.074 5.517.057 5.241.123 5.556.398 4.887.305  
    b) gemäß § 2a BGBL. 404/1975 ( Parteiengesetz) 3.548.221 ---- 4.564.292 ---- 4.144.664 3.134.362  
    c) andere 48.025 124.212 103.923 90.632 38.568 26.614  
3. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen 200.039 50.039 39 80.039 39 39  
4. Erträge aus sonstigem Vermögen 9.427 32.604 4.243 4.824 80.610 80.610  
5. Spenden an die Bundespartei (gem. § 4 Parteiengesetz) 3.642.434 267.305 2.251.318 52.799 1.904.501 1.047.972  
6. Erträge aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 675.609 2.794.025 1.889.090 1.593.182 1.058.638 1.031.635  
7. Sonstige Erträge (Anlagegüterverkauf, Skonti, ...) 131.895 24.516 119.395 17.690 545.534 273.778  
8. Kredite         1.689.219 1.256.107  
9. Interne Verrechnungsgegenposten und Kostenersätze 1.905.250 334.420 1.330.406 1.072.490 1.586.845 1.486.375  
10. Besondere Beiträge der Mandatare + Funktionäre ---- ---- ---- 114.633 149.508 149.425  
11. Saldo gem. § 4, Abs.5 + 6 Parteiengesetz ---- ---- ---- 1.202.487 --- 68.750  
21.456.247 14.814.407 23.657.332 13.981.709 20.875.083 16.909.827  
             
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalaufwand 5.744.165 5.820.035 5.991.312 5.518.657 5.915.635 5.943.997  
2. Büroaufwand und Anschaffungen 2.004.377 1.626.870 1.709.023 1.565.628 1.801.503 1.278.896  
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 8.117.481 4.435.733 14.457.712 3.956.582 10.003.961 8.041.531  
4. Veranstaltungen 1.106.833 755.783 850.548 602.845 1.105.314 189.488  
5. Fuhrpark 90.295 142.889 79.941 49.170 151.233 110.769  
6. Mitgliedsbeiträge 62.041 64.845 64.981 70.650 65.888 61.329  
7. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 73.393 77.503 110.726 51.157 27.244 32.400  
8. Kreditkosten und -rückzahlungen 3.108.200 1.544.003 336.573 2.091.814 483.741 427.358  
9. Internationale Arbeit 85.713 70.001 56.513 75.201 48.513 57.486  
10. Sonstige Aufwendungen (Kontoberichtigungen, ...) 3.022 ---- ---- ---- --- ---  
11. Unterstützung an nahestehende Organisationen         651.679 765.815  
12. Nicht realisierte Kursverluste         103.207 752  
13. Saldo gemäß § 4, Abs. 5 und 6 Parteiengesetz 1.060.722 276.740 ---- ---- 517.160 ---  
  21.456.247 14.814.407 23.657.332 13.981.709 20.875.083 16.909.872  
           
Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz              
Z. 1: Spenden von natürl. Personen (davon 5 > € 7.260,-) 256.458,46 207.005,48 40.420 --- --- ---  
Z. 2: Spenden v. im FB Eingetragenen (dav. 6 > € 7.260,-) 12.000,00 12.300,00 82.000  --- --- ---  
Z. 3: Spenden von Vereinen (davon 2 / 1 über € 7.260,-) 38.000,00 30.000,00  79.000  --- --- ---  
Z. 4: Spenden Körperschaften, Berufsverbänden, Fonds, ... 1.692.606,38 18.000,00  2.049.898  --- --- ---  
               
"Nach pflichtgemäßer Prüfung auf Grund der vorgelegten Unterlagen und der erteilten Aufklärungen und Nachweise bestätigen wir die Richtigkeit des ....

 

RECHENSCHAFTSBERICHT der Österreichischen Volkspartei
Bundespartei für das Jahr
2004 + 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 + 2010  gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz; BGBL. 404/1975

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Mitgliedsbeiträge 3.089.320 1.804.110 3.202.425 1.284.200 1.167.999
2. Zuwendungen gemäß § 2 Abs.1 + 2 Parteiengesetz 9.513.822 6.160.668 10.791.633 5.097.755 9.083.431
3. Erträge aus sonstigem Vermögen 52.589 89.303 93.227 43.574 35.794
4. Spenden 1.001.453 381.379 3.353.321 1.350.935 1.973.839
5. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Druckschriften 550.087 275.930 42.919 474.176 526.161
6. Saldo gemäß § 4 Abs. 5 + 6 Parteiengesetz --- --- 5.492.921 27.375 593.928
7. Lebende Subventionen 48.777 53.095 56.395 187.822 140.703
8. Sonstige Einnahmen 82.840 166.808 572.205 357.937 428.221
  14.338.891 8.931.296 23.605.049 8.823.778 19.752.742    
               
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

     
1. Personalaufwand 3.191.315 3.076.681 3.703.081 3.977.167 4.417.443
2. Büroaufwand und Anschaffungen 1.191.080 1.067.131 1.267.409 1.271.938 1.287.160
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 7.635.031 2.056.599 17.299.269 2.193.321 12.438.820
4. Veranstaltungen 1.420.599 587.730 979.792 1.057.494 1.205.882
5. Fuhrpark 31.167 97.265 101.075 53.648 32.751
6. Mitgliedsbeiträge 15.150 14.009 13.466 10.243 17.472
7. Rechts- und Beratungskosten 45.136 33.824 38.044 34.293 57.030
8. Kreditkosten 1.072 167 132 4.046 42.930
9. Saldo gemäß § 4 Abs. 5 + 6 Parteiengesetz 614.045 1.856.789 --- --- ---
10. Internationale Arbeit 29.311 18.196 29.832 58.884 50.846
11. Sonstige Aufwandsarten 164.980 122.898 172.945 162.740 202.404
  14.338.891 8.931.296 23.605.049 8.823.778 19.752.742    
               
Anlage: Spendenliste gem. § 4; Abs. 7 Parteiengesetz
Z. 1: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 125.000 0 100.000 0 70.000
Z. 2: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 30.000 0 660.000 250.000 60.000
Z. 3: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0 0 0 0 0
Z. 4: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 673.100 671.700 1.680.000 1.067.100 1.660.950
 
Als die gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz bestellten Prüfer bestätigen wir die Richtigkeit des vorstehenden Rechenschaftsberichts .......
 
Wien, am 14. 9. 2005 / 14. 8. 2006 / 14. 9. 2007 / 23. 9. 2008 / 22. 9. 2009 / .... 9. 2010

 

RECHENSCHAFTSBERICHT DIE GRÜNE ALTERNATIVE
gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz; BGBL. 404/1975 über die Einnahmen + Ausgaben für
2004 + 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Zuwendungen lt. Parteiengesetz 1.519.898 1.548.512 1.592.607 1.788.145 3.364.463  
2. Wahlkampfkostenrückerstattung 1.360.183 --- 1.426.710 --- ---  
2. Erträge aus sonst. Vermögen --- 18.091 --- --- ---  
3. Spenden 509 --- 10.083 10 1.519  
3. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Parteitätigkeit --- 186.704 --- --- ---  
4. Weiterverrechnete Kosten 96.250 --- 330.210 374.563 453.918  
5. Sonstige Einnahmen (Erträge Leistgn. an Fremde) 36.866 44.633 16.582 --- ---  
6. Änderungen der Finanzfonds 284.782 156.812 895.103 815.901 1.243.218  
  3.298.488 1.954.754 4.271.295 2.978.619 5.063.118  
             
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 558.932 668.245,33 767.003 709.813 850.929  
2. Büroaufwand (incl. Miete) und Anschaffungen 214.010 281.853,25 271.198 481.069 430.828  
3. Sachaufwand f. Öffentlichkeitsarbeit inkl. Presseerz. 899.595 526.751,99 2.637.985 334.401 2.992.180  
4. Veranstaltungen 109.839 258.340,47 126.770 145.788 271.832  
5. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 7.800 12.100,00 7.200 7.800 10.292  
6. Kreditkosten und Bankspesen abzügl. Zinserträge 14.104 --- 8.324 9.351 27.422  
7. Internationale Arbeit 40.790 27.033,40 51.623 43.468 33.275  
8. Sonstige Ausgaben 210.093 114.357,49 382.559 279.597 232.463  
9. Änderung der Finanzfonds 1.243.325 66.073,05 18.634 967.332 213.897  
3.298.488 1.954.754,98 4.271.295 2.978.619 5.063.118  

Als Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir der Jahresabrechnung 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 200
8 / 2009 DER GRÜNEN - DER GRÜNEN ALTERNATIVE den folgenden Bestätigungsvermerk: ......

 

RECHENSCHAFTSBERICHT der Freiheitlichen Partei Österreichs
gem. § 4; Abs. 4-6 Parteieng.; BGBL. 404/1975 i. d. F. BGBL. I 71/2003 Einnahmen + Ausgaben der Bundespartei für das Jahr
 2004 / 2005 / 2006 / 2007/ 200
8 / 2009

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Zuwendungen nach dem Parteiengesetz 1.593.669 1.623.904 1.561.487 1.786.538 1.884.987  
2. Wahlwerbungskostenbeitrag - EU / NRW / FPÖ-Klub
NRW 2008
671.411
 
----
 
1.425.250
 
1.120.000
 
720.000
2.483.626
ges. 4.694.676
3. Besondere Beträge der Mandatare und Funktionäre 1.586.633 25.055 12.076 267.738 186.211  
4. Erträge aus sonstigem Vermögen 207 253 1.569 9.634 12.665  
5. Spenden 235.681 321.159 23.759 4.671 4.416  
6. Nettoerträge aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertr., .. 100 540 500 --- ---  
7. Kredite ---- 2.521.867 5.068.040 419.396 900.000  
8.Sanierungsgewinn / Saldo gem. § 4 PartGes. ---- 1.144.109 --- 23.781 103.4457  
4.087.703 5.627.888 8.092.673 3.631.760 6.295.364  
           
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 627.068 640.323 425.839 312.439 291.324  
2. Büroaufwand und Anschaffungen 245.979 99.258 84.599 27.854 108.202  
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 1.776.221 723.860 6.243.898 2.285.743 4.266.883  
4. Veranstaltungen 121.397 236.971 132.466 175.846 71.094  
5. Fuhrpark 32.786 24.762 6.976 862 994  
6. Sonstiger Aufwand für Administration 3.669 45.045 21.135 15.855 38.993  
7. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 43.731 87.939 80.682 240.438 317.745  
8. Kreditkosten und -rückzahlung 1.236.849 3.283.932 113.784 572.720 1.200.126  
9. Saldo gem. § 4 Abs. 5 + 6 Parteiengesetz ---- 485.794 983.288 --- ---  
4.087.703 5.627.888 8.092.673 3.631.760 6.295.364  
           
Anlage zum Rechenschaftsbericht 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 2008 / 2009          
Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz
Gesamtsumme der Spenden von Körperschaften öffentlichen Rechts, von auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhenden Berufs- und Wirtschaftsverbänden, von Anstalten, Stiftungen oder Fonds (welche Euro 7.260,- übersteigen) an die Bundespartei und ihre regionalen Gliederungen.

 

€ 361.656,80 € 261.000,-- € 0,-- € 0,-- € 0,--  
Wien, im September 2005 / 2006 / 2007 / 2008 / 2009 / 2010          

 

Rechenschaftsbericht der "Liste Dr. Martin. Für Demokratie, Kontrolle, Gerechtigkeit"
gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz; BGBL. 404/1975 für das Jahr 2005 / 2006 / 1.1 bis 30.9.2007

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

1. Mitgliedsbeiträge 0,00 0,00 0,00
2. Zuwendungen des Bundes § 2 Abs. 1 PartG 0,00 0,00 391.125,28
3. Beiträge von Mandataren und Funktionären 0,00 0,00 0,00
4. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen 0,00 0,00 0,00
5. Erträge aus sonstigem Vermögen 0,00 0,00 0,00
6. Spenden 0,00 0,00 0,00
7. Nettoerträge aus Veranstaltungen und Druckschriften 0,00 0,00 0,00
8. Kredite 0,00 0,00 0,00
9. Lebende Subventionen 0,00 0,00 0,00
10. Sonstige Ertrags+ Einnahmenarten 15.063,50 13.930,74 6.943,22
11. Saldovortrag (05  06  07) gem. § 4 Abs. 5 + 6 PG 1.054.054,70 730.740,80 237.014,48
1.069.118,20 744.671,54 635.082,98
     
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 24.168,33 0,00 33.386,30
2. Büroaufwand und Anschaffungen 13.231,00 18.896,42 227.195,11
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit 158.603,35 459.882,26 304.830,73
4. Veranstaltungen ---- 7.308,44
5. Fuhrpark 0,00 0,00
6. Sonstiger Aufwand für Administration 0,00 3.915,00
7. Mitgliedsbeiträge 0,00 0,00
8. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 142.150,57 17.557,51 69.324,80
9. Kreditkosten + Rückzahlungen 0,00 0,00
10. Internationale Arbeit 0,00 0,00
11. Sonstige Aufwendungen (Bankspesen) 224,15 97,43 346,040
12. Saldo gemäß § 4 Abs. 5 und 6 Parteiengesetz 730.740,80 237.014,48 0,00
  1.069.118,20 744.671,54 635.082,98
   
Anlage: Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz    
Z. 1: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00
Z. 2: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00
Z. 3: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00
Z. 4: Spenden über EUR 7.260,00 Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00
       
Als die gemäß § 4; Abs. 4 Parteiengesetz bestellten Prüfer bestätigen wir die Richtigkeit des vorstehenden Rechenschaftsberichts und .......
       
Wien, am 26. 9. 06 / 20. 9. 07 / 4. 10. 07      

 

Rechenschaftsbericht des Bündnis Zukunft Österreich
gem. § 4 Abs. 4 Parteiengesetz BGBL 404/1975 über die Einnahmen u. Ausgaben für 2006 / 2007 / 200
8

EINNAHMEN

EUR

EUR

EUR

1. Mitgliedsbeiträge 27.749 593 280
2. Zuwendungen des Bundes       
    a) gemäß § 2a PartG 530.874 802.258 1.515.433
    b) andere 30.000 --- 838.928
3. Besondere Beitr. von Mandataren + Parteifunktionären 100.359 1.827 0
4. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen 0 0 0
5. Erträge aus sonstigem Vermögen 0 1.977 2.153
6. Spenden 282.267 50.710 65.875
7. Nettoerträge aus Veranstaltungen + Druckschriften 0 44.938 15.637
8. Kredite 1.418.071 0 318.265
9. Zuwendungen in Form kostenlosen Personals 34.729 34.914 26.317
10. Sonstige Ertrags- und Einnahmearten,. 1.791 74.969 138.800
11. Erträge aus Wahlkostenabrechnung   300.000 582.605
11. Saldo = Veränderungen Finanzmittelbestand --- --- 976.770
  2.425.843 1.312.189 4.481.066
     
AUSGABEN

EUR

EUR

EUR

1. Personalaufwand 155.593 131.766 386.836
2. Büroaufwand und Anschaffungen 174.774 280.635 141.000
3. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit, Presseerzeugn. 190.535 287.423 23.263
4. Veranstaltungen 96.812 87.362 61.925
5. Fuhrpark, Reisespesen 65.732 28.321 18.098
6. Sonstiger Sachaufwand für Administration 50.862 1.572 101.965
7. Mitgliedsbeiträge 0 0 0
8. Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 78.088 130.690 88.910
9. Kreditkosten und -rückzahlungen 0 23.706 379.350
10. Internationale Arbeit 0 0 0
11. Nationalratswahl  Wahlwerbung 1.620.343 451.701 3.253.286
12. Landtagswahlen --- --- 21.036
13. Gemeinderatswahlen --- --- 5.393
14. Saldo = Veränderung Finanzmittelbestand -6.898 -110.991 ---
  2.425.843 1.312.189 4.481.066
   
Spendenliste gemäß § 4; Abs. 7 Parteiengesetz    
Z. 1: Spenden von natürlichen Personen 0 0 0
Z. 2: Spenden v. im Firmenbuch eingetr. juristischen Pers. 0 0 0
Z. 3: Spenden von Vereinen (davon 2 über EUR 7.260,00) 0 0 0
Z. 4: Spenden Körperschaften, Berufsverbänden, Fonds, ... 70.000 50.000 65.300
       
"Nach pflichtgemäßer Prüfung auf Grund der vorgelegten Unterlagen und der erteilten Aufklärungen und Nachweise bestätigen wir die Richtigkeit des ....

 

Rechenschaftsbericht der Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser
gem. § 4 Abs. 4 Parteiengesetz BGBL 404/1975   200
8

EINNAHMEN

EUR

 EUR

1. Zuwendungen des Bundes     
    gemäß § 2 Abs. 1 und 2 PartG 261.221  
2. Spenden 620  
3. Sonstige Einnahmen 346.117  
4. Zunahme Rückstellungen 9.600  
5. Zunahme Verbindlichkeiten 43.818  
  661.377  
   
AUSGABEN

EUR

EUR

1. Büroaufwand 11.818  
2. Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit, Presseerzeugn. 579.899  
3. Sonstiger Sachaufwand für Administration 16.241  
4. Zunahme Kassenbestände 53.418  
  661.377  

Fritz Dinkhauser
Wirtschaftsprüfer

 

Parteiprogramme

Sie geben Auskunft über die politischen Ziele der Parteien, aufgeschlüsselt nach unterschiedlichen Bereichen (Familie, Umwelt, Wirtschaft, Zuwanderung, ...). Die Sachen lesen sich zumeist sehr griffig und populistisch, weit konkreter zeigen sich die Zielsetzungen sobald eine Partei in der Regierung vertreten ist. Dann wird ein Regierungsprogramm erstellt, das die geplanten Vorhaben für die nächsten vier Jahre aufzählt.

Einblick in die Parteiprogramme der im NR vertretenen Parteien gibt es auf den Homepages: spoe.at, oevp.at, gruene.at, fpoe.at. Das BZÖ hat sich noch nicht als Partei definiert, auf seiner Website bzoe.at ist kein Partei-programm zu finden. Statt dessen gibt es "Bündnispositionen" zu politischen Themen.

 

Parteiorganisation

Die Parteimitglieder sind in Orts-, Bezirks-, Landes- und Bundesverbänden organisiert. Der Parteitag ist das wichtigste beschließende Organ. Die Beschlüsse des Parteitags sind vom Parteivorstand und dem Parteivorsitzenden auszuführen.

 

Parteien sollten die Bürger regieren, doch stattdessen haben sie sich zu deren Herrschern aufgeschwungen.

Franz Olah, WZ-Interview, 25. 7. 09

 

Elitär oder egalitär?

Der Beitritt in eine politische Partei bedarf einer Unterschrift und regelmäßiger Beitragszahlungen. Mehr wird im Normalfall nicht verlangt. Auf diese Weise kam die SPÖ zu 303.000 Mitgliedern (Stand 31. 12. 2004; minus 10.000 gegenüber 2003. Die deutsche Schwesterpartei SPD zählt 514.045 Mitglieder, Stand: 30. 6. 2009) und die ÖVP zu 700.000 (in dieser Zahl sind auch jene Personen enthalten, die nicht bei der ÖVP, sondern bei einer Organisation im Umfeld der ÖVP eingeschrieben sind). Diese beiden Parteien zählen zur Gruppe der Massenparteien, wer beitreten möchte, ist willkommen. Man tritt bei, weil man seine Interessen vertreten fühlt, weil man sich Vorteile erhofft oder Benachteiligungen wegen Nichtmitgliedschaft befürchtet. Die FPÖ zählte Anfang 2005 42.000 Mitglieder (die deutsche FDP hatte im Juni 10  71.437 Mitglieder) und die Grünen konnten sich auf 4.300 stützen.
Im Gegensatz dazu legen
Kaderparteien strenge Maßstäbe bei der Aufnahme von Mitgliedern an. Ohne Empfehlung durch ein Parteimitglied kommt man oft nicht einmal in die engere Auswahl. Mit Empfehlung reicht es auch nur zu einer mehrere Jahre dauernden "Prüfung auf Anwartschaft", nach deren Ablauf  ideologische Eignung und persönlicher Einsatz für die Partei beurteilt werden. Fällt die Beurteilung positiv aus, darf der Kandidat "Anwärter auf Probe" werden. Es folgt eine weitere Beobachtungsphase, nach deren Ablauf wird man "Parteimitglied auf Probe" und zuletzt endlich Parteimitglied. Die klassischen kommunistischen Parteien waren nach diesem Muster organisiert. Ihre Mitgliederzahlen waren daher im Vergleich zur Bevölkerungszahl immer sehr klein. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts - dem Gipfel ihrer größten Machtausbreitung - gab es weltweit nur 89 Millionen kommunistische Parteimitglieder (damalige Einwohnerzahl der VRChina + Sowjetunion und ihrer osteuropäischen Satellitenstaaten: 1.500 Millionen).
Nach offiziellen Meldungen zählte die chinesische KP im Jänner 2006
69,8 Mio. Mitglieder, im Jänner 2007 72,4 Mio., im Jänner 2009 73 Mio. Das entspricht bei einer Einwohnerzahl von ~1,4 Mrd. einem Organisationsgrad von ~5 %.
Der Mitgliedsbeitrag liegt zwischen 0,5 und 2 % des Einkommens, Arbeitslose und Bauern zahlen umgerechnet 2 Cent/Monat. Die Mitgliedschaft ist unkündbar, sie endet nur mit Ausschluss nach Urteil einer Disziplinarkommission z. B. wegen Korruption oder anderer "Delikte". Quelle BRAND EINS Aug. 2009
Die
japanische KP hatte 2009 ca. 3 Mio. Mitglieder, sie konnte über ein Budget von 28 Mrd. Yen / Jahr (208 Mio. € Kurs 1. 8. 2009: 134,-) verfügen.
 
Sprechen Sie für die Partei oder für das Volk?
Lu Jun, Vizedirektor einer regionalen Baubehörde in China im Interview zu einem Reporter, der ein Bauvorhaben kritisch hinterfragte.

 SPÖ - Sozialistische Partei Österreichs   www.spoe.at    BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich  FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs   www.fpoe.at      INITIATIVE 2000 ÖVP - Österreichische Volkspartei   www.oevp.at  NFÖ - Neutrales Freies Österreich  PPÖ - Piraten-Partei Österreichs   www.ppoe.or.at  SLP - Sozialistische LinksPartei  VPÖ - Violette Partei Österreichs  Die Christen, Kandidatur NR-Wahl 2008   

 

PARTEIENFINANZIERUNG IN DEUTSCHLAND

  • Anspruch auf staatliche Teilfinanzierung haben Parteien, die bei der letzten EU- oder Bundestagswahl mind. 0,5 % oder bei der jeweils letzten Landtagswahl 1 % der gültigen Stimmen erreicht, einen entsprechenden Antrag gestellt und einen gesetzeskonformen Rechenschaftsbericht vorgelegt haben. (§ 18 Abs. 4 und § 19 Abs. 1 + 3 PartG)
  • Für die ersten vier Millionen Wählerstimmen erhält eine Partei 0,85 € / Stimme, jeder weitere Wähler bringt 0,70 €.
  • Erhält eine Partei private Geldspenden, werden diese bis max. 3.300 € pro Person vom Staat um 38 % aufgestockt.
  • Die staatliche Finanzierung aller Parteien darf eine absolute Obergrenze nicht übersteigen. Ist das der Fall, sind die Richtsätze pro Wählerstimme zu kürzen. (§ 19 Abs. 5 PartG)
  • Die staatliche Parteifinanzierung darf die Summe der von der jeweiligen Partei erwirtschafteten Einnahmen nicht übersteigen
  • Die Parteien sind von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit
  • Die staatliche Parteienfinanzierung mit 133 Mio. € pro Jahr nach oben begrenzt. (§ 18 Abs. 2 PartG)
    (Beginn der staatlichen Parteienfinanzierung 1959, damals 5 Mio. DM pro Jahr)

2008 kassierten die Parteien Mio. €: CDU 43,6, SPD 43,5, CSU 11,3, Grüne 10,2, FDP 10,1, Linke 9,5.
2009 gab es in Mio. € (geschätzt):
CDU 41,8, SPD 39,5, CSU 10,8, Grüne 10,9, FDP 12,2, Linke 10,4.
An diese Geldquelle kommen nur Parteien mit einem Stimmenanteil von 0,5 % (bei Bundestagswahlen) bzw. 1,0 % (bei Landtagswahlen).

Wegen Verstoßes gegen das Parteiengesetz wurde die Linke im Jänner 2010 vom Berliner Verwaltungsgericht zu einer Strafe von 292.000,- verurteilt. Die aus der Vereinigung Linkspartei/PDS + WASG hervorgegangene Linke muss als Rechtsnachfolgerin für eine Spende in der Höhe von 146.000,- gerade stehen, welche die Linkspartei/PDS 2006 der WASG überwiesen, aber nicht im Rechenschaftsbericht angeführt hat.

Das Parteiengesetz verlangt, dass die Parteien alle Spenden, welche 50.000 € übersteigen, umgehend dem Bundestagspräsidenten gemeldet werden müssen, der darüber "zeitnah" zu informieren hat (§ 25 Abs. 3).
Am 28. Jan. 2010 verfügte Bundestagspräsident Lammert die sofortige Veröffentlichung von Spenden >50.000,- im Internet oder schriftlich.

Rechenschaftsberichte der im Bundestag vertretenen Parteien Quelle: Bundestag

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 Feb. 2011

1. Mitgliedsbeiträge 49.216.124 48.416.566 47.582.439 46.651.420  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  21.938.863 21.601.156 21.667.895 22.183.290  
3. Spenden von natürlichen Personen 10.882.743 9.820.114 8.473.212 10.328.147  
4. Spenden von juristischen Personen 3.282.052 2.471.924 2.095.400 2.668.069  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen 7.023.034 9.218.381 9.127.305 11.906.357  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 14.329.011 8.549.580 8.836.838 10.687.226  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 15.022.652 13.533.234 14.744.342 14.228.888  
8. Staatliche Mittel 43.774.250 42.903.568 43.475.249 43.488.488  
9. Sonstige Einnahmen 3.615.159 10.435.156 979.131 5.367.002  
  169.083.888 166.949.637 156.981.814 167.508.890  
           
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 49.846.179 47.604.937 46.989.454 45.751.685  
2. Sachausgaben          
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 30.993.146 30.409.146 28.221.726 28.860.881  
  b) für allgemeine politische Arbeit 31.596.209 30.730.690 33.719.502 33.910.348  
  c) für Wahlkämpfe 52.120.087 25.757.786 11.548.353 26.450.961  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 8.812.777 8.492.125 8.271.566 16.499.992  
  e) Sonstige Zinsen 729.354 1.133.145 654.629 913.325  
  f) Sonstige Ausgaben 373.134 3.484.837 609.816 257.642  
  174.470.886 147.612.673 130.015.049 152.644.836  
Überschuss +      Defizit - -5.386.998 19.336.999 26.966.765 14.864.054  

 

CDU Deutschlands
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2011

1. Mitgliedsbeiträge 43.199.734 42.956.100 41.924.405 41.626.750  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  17.699.603 17.925.710 17.879.280 18.072.672  
3. Spenden von natürlichen Personen 20.576.568 15.405.231 12.418.465 13.586.616  
4. Spenden von juristischen Personen 15.008.491 7.460.706 6.660.865 7.526.588  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk.+ Beteiligungen 18.981 20.000 1.772 0  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 3.719.186 3.922.494 4.367.251 6.982.744  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 11.803.594 11.997.029 11.723.361 15.741.254  
8. Staatliche Mittel 45.235.439 44.591.403 44.790.190 43.593.639  
9. Sonstige Einnahmen 1.946.568 2.135.480 2.686.058 849.143  
  159.208.168 146.464.155 142.451.650 147.979.410  
           
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 41.804.771 40.783.487 40.670.714 41.650.195  
2. Sachausgaben          
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 28.632.854 28.880.365 28.408.202 29.397.889  
  b) für allgemeine politische Arbeit 28.282.219 31.293.762 32.937.747 35.716.578  
  c) für Wahlkämpfe 45.760.985 26.817.955 9.214.161 19.655.896  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 2.807.408 2.830.943 2.831.806 2.455.829  
  e) Sonstige Zinsen 1.194.132 1.070.976 752.567 465.934  
  f) Sonstige Ausgaben 1.698.814 1.748.988 3.376.822 1.764.370  
  150.181.185 133.426.480 118.192.023 131.106.694  
Überschuss +      Defizit - +9.026.983 +13.037.674 +24.259.627 16.872.716  

 

Christlich-Soziale Union in Bayern
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2011

1. Mitgliedsbeiträge 9.914.215 9.815.075 9.684.493 9.564.426  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  3.252.233 3.204.842 3.217.839 3.314.667  
3. Spenden von natürlichen Personen 5.098.087 3.781.153 7.353.115 11.120.846  
4. Spenden von juristischen Personen 4.254.502 2.290.370 3.317.665 6.389.623  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen --- --- --- 234.598  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 557.490 594.762 929.780 1.007.627  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 7.746.466 7.486.965 8.135.849 7.392.183  
8. Staatliche Mittel 10.550.126 10.781.100 10.711.704 11.280.535  
9. Sonstige Einnahmen 135.661 356.985 108.851 217.611  
  41.508.780 38.311.252 43.459.296 50.522.120  
           
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 9.532.979 9.193.116 9.336.216 9.684.768  
2. Sachausgaben          
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 7.700.943 7.177.457 7.475.960 7.634.329  
  b) für allgemeine politische Arbeit 13.139.436 12.652.461 14.549.872 14.559.947  
  c) für Wahlkämpfe 8.411.875 1.340.991 4.742.562 31.099.151  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 28 --- --- ---  
  e) Sonstige Zinsen 337.8674 332.978 379.194 439.591  
  f) Sonstige Ausgaben 2.514.062 533.932 150.802 189.217  
  41.637.190 31.230.935 36.634.606 63.607.007  
Überschuss +      Defizit - -128.410 7.080.317 6.824.690 -13.084.886  

 

Freie Demokratische Partei
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2011

1. Mitgliedsbeiträge 6.156.905 6.781.155 6.953.971 7.181.341  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  1.931.322 2.091.262 2.175.838 2.332.170  
3. Spenden von natürlichen Personen 7.832.393 5.990.241 5.194.778 6.442.784  
4. Spenden von juristischen Personen 3.919.981 2.064.827 1.878.205 2.687.957  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen 72.917 82.415 1.085.990 93.193  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 703.693 379.209 1.642.699 446.831  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 1.957.775 2.244.151 2.558.288 2.388.098  
8. Staatliche Mittel 9.584.877 9.872.067 9.989.233 10.138.015  
9. Sonstige Einnahmen 296.354 232.913 185.619 215.037  
  32.456.217 29.738.245 31.664.626 31.925.430  
           
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 4.038.625 3.782.580 3.925.300 4.220.174  
2. Sachausgaben          
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 9.029.798 9.385.642 8.430.033 8.813.678  
  b) für allgemeine politische Arbeit 7.136.233 7.787.742 8.255.011 8.396.460  
  c) für Wahlkämpfe 10.928.529 6.790.599 1.608.766 6.143.105  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 284.113 340.360 1.221.316 237.952  
  e) Sonstige Zinsen 1.376.079 1.462.428 1.333.202 1.319.478  
  f) Sonstige Ausgaben 5.486 19.032 17.489 68.572  
  32.798.863 29.568.387 24.791.121 29.199.421  
Überschuss +      Defizit - -342.646 169.858 6.873.504 2.726.008  

 

Bündnis 90 / Die Grünen
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2011

1. Mitgliedsbeiträge 5.476.136 5.532.553 5.587.153 5.666.250  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  5.430.832 5.380.775 5.467.172 5.530.603  
3. Spenden von natürlichen Personen 3.481.414 3.033.698 2.828.602 3.417.077  
4. Spenden von juristischen Personen 948.364 413.422 383.013 491.771  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. + Beteiligungen 328 1.539 577 1.065  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 277.621 235.700 341.053 481.462  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 695.694 614.568 637.506 713.813  
8. Staatliche Mittel 9.552.641 9.910.264 10.079.693 10.209.852  
9. Sonstige Einnahmen 745.375 835.111 813.320 860.357  
  26.608.411 25.957.633 26.138.093 27.372.254  
           
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 8.226.902 7.969.362 8.157.480 8.695.549  
2. Sachausgaben          
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 4.746.487 4.540.352 4.625.705 4.920.381  
  b) für allgemeine politische Arbeit 5.455.245 6.295.744 6.604.637 6.222.742  
  c) für Wahlkämpfe 9.361.812 4.648.772 1.490.345 5.157.568  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 423.098 440.608 442.859 410.836  
  e) Sonstige Zinsen 13.766 7.286 9.695 4.686  
  f) Sonstige Ausgaben 192.462 226.301 137.018 175.942  
  28.419.775 24.128.427 21.467.742 25.587.708  
Überschuss +      Defizit - -1.811.364 1.829.206 4.670.351 1.784.546  

 

Die Linkspartei. PDS  DIE LINKE
Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 + 2006 + 2007 + 2008 + 2009 gemäß §§ 23 ff. Parteiengesetz (PartG)

EINNAHMEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

Feb. 2011

1. Mitgliedsbeiträge 9.256.956 9.067.744 9.195.804 9.873.252  
2. Mandatsträger- u. ähnliche regelm. Beiträge  1.615.056 1.865.817 2.000.310 2.385.180  
3. Spenden von natürlichen Personen 2.195.497 1.606.898 1.524.901 2.148.971  
4. Spenden von juristischen Personen 35.404 30.884 19.741 109.084  
5. Einnahmen aus Unternehmenstätigk. +  Beteiligungen --- --- --- ---  
6. Einnahmen aus sonstigem Vermögen 258.559 1.021.284 455.342 484.400  
7.   -"- aus Veranstaltungen, Druckschriftenvertrieb, ... 173.076 159.056 192.119 189.928  
8. Staatliche Mittel 8.516.778 8.548.935 8.814.886 9.465.698  
9. Sonstige Einnahmen 435.597 331.012 230.609 528.420  
  22.486.926 22.631.633 22.433.715 25.184.936  
           
AUSGABEN der Gesamtpartei

EUR

EUR

EUR

EUR

 
1. Personalausgaben 7.502.459 7.602.759 8.090.278 8.579.732  
2. Sachausgaben          
  a) des laufenden Geschäftsbetriebes 4.520.972 4.388.064 3.925.916 4.164.996  
  b) für allgemeine politische Arbeit 4.565.006 4.870.655 7.118.111 6.624.657  
  c) für Wahlkämpfe 6.766.717 3.076.057 672.921 3.110.311  
  d) für Vermögensverwaltung inkl. Zinsen 15.140 12.638 8.434 144.695  
  e) Sonstige Zinsen 2.309 20.465 2.850 4.296  
  f) Sonstige Ausgaben 69.975 91.232 150.971 359.463  
  23.442.581 20.061.873 19.969.484 22.988.153  
Überschuss +      Defizit - -955.654 2.569.760 2.464.231 2.196.782  


 

Als Reaktion auf die Schließung der Internettauschbörse "Pirate Bay" durch schwedische Behörden und die Einleitung mehrerer Urheberrechtsverletzungs-Verfahren gegen die Betreiber der Börse, kam es 2006 zur Gründung der Piratenpartei.
Bei der EU-Wahl 2009 entfielen auf die Piratenpartei 7 % der gültigen Stimmen. Das reichte für ein Mandat im EU-Parlament.
In Österreich gelang es der Piratenpartei nicht, die für eine Kandidatur bei den NR-Wahlen 2008 erforderlichen Unterschriften zu erreichen.
Die Wahlen zum Deutschen Bundestag 2009 brachten der Piratenpartei mit 2 % ein respektables Ergebnis.

Bei den Nationalratswahlen in der Schweiz (2011) streben die Piraten eine Kandidatur an.
Das Parteiprogramm beschränkt sich auf einen Bereich: Das Internet; und dort die Abschaffung des Urheberrechts, der Zensur, die Förderung von Open Source-Software.

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